Medienspiegel

Altersvorsorge: Rentenpläne der Koalition sind „unbezahlbar“

23. April 2018
  • Im Koalitionsvertrag haben sich CDU, CSU und SPD auf eine sogenannte „doppelte Haltelinie“ festgelegt. Danach darf das Rentenniveau nicht unter 48 Prozent sinken und der Rentenbeitragssatz nicht über 20 Prozent steigen.
  • Da in den kommenden Jahren die Zahl der Beitragszahler sinkt und die der Rentner steigt, soll eine mögliche Finanzierungslücke „bei Bedarf durch Steuermittel sichergestellt“ werden.
Von Marc Beise und Henrike Roßbach

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/altersvorsorge-rentenplaene-der-koalition-sind-unbezahlbar-1.3955885
Kommentar GB:
Die weitere Finanzierung der Altersrenten ist ein schwieriges Problem, das ist bekannt.
Was allererst zu bereinigen wäre: versicherungsfremde Leistungen, also Auszahlungen ohne vorherige Einzahlungen, wären vollständig aus allgemeinen Steuermitteln zu finanzieren, somit ohne in die versicherungsrechtlichen Ansprüche der Einzahler einzugreifen, so daß deren Enteignung durch Umverteilung vermieden würde. 
Das wäre m. E. ein wichtiges Teilziel.
Darüber hinaus fragt man sich als Leser erstaunt, wie es möglich ist, daß für eine illegale Massenimmigration vom Staat jährlich und ohne Zögern oder Bedenken zweistellige Milliardenbeträge bereitsgestellt werden, während die Altersrenten der arbeitenden Bevölkerung langfristig abgesenkt werden. Das eine ist offenbar bezahlbar, das andere aber nicht?