Die düstere, männliche Natur

Ein Buch der Feministin Camille Paglia erscheint nun im rechten Antaios-Verlag.
Die Autorin ist empört. Doch einige ihrer Thesen werden in diesem Milieu gefeiert. Warum?

https://www.zeit.de/kultur/literatur/2018-04/camille-paglia-antaios-feminismus-rechtes-denken/komplettansicht

https://de.wikipedia.org/wiki/Camille_Paglia

Kommentar GB:

„Tatsächlich bekämpft Paglia die Auffassung, die Geschlechterrollen seien nicht biologisch, sondern kulturell determiniert. Sie bekämpft den Opferfeminismus und will das Jammern „überbehüteter“ junger Frauen über Vergewaltiger nicht länger hören. Die Frauen seien selbst dafür verantwortlich, wenn sie eine Collegeparty mit alkoholisierten Lümmeln nicht heil überstünden. „Es gibt so ein Riesentheater um misshandelte Frauen. Was soll denn das? Wenn sich eine Frau lasziv auf einem Sessel rekelt, kann kein Mann sie ernst nehmen, wenn sie plötzlich nein sagt.“ “

Der dominierende Gleichheitsfeminismus insistiert auf kontrafaktischen Behauptungen, die er versucht, durch stete Wiederholung stark zu machen. Da fällt eine Stimme, die diesen Blödsinn verwirft, natürlich sofort auf. Mit politisch „rechts“ oder „links“ hat das jedoch gar nichts zu tun. Das sollte jemandem wie Assheuer eigentlich klar sein.