Die Freiheit des Denkens muss grenzenlos sein

Die Inquisition verfolgte alles, was nicht ins herrschende Weltbild passte.
Viel haben wir seither nicht dazugelernt.
Volker Reinhardt 27.4.2018

https://www.nzz.ch/feuilleton/inquisition-gibt-es-noch-heute-sie-funktioniert-nur-anders-als-vor-vierhundert-jahren-ld.1380666

Kommentar GB:

Ein Zitat:

„Gewiss, die Scheiterhaufen lodern heute nicht mehr. Die Exkommunikation der Nichtwohlmeinenden besteht in Gesprächsverweigerung, Ausladung von akademischen Kolloquien, Ausgrenzung aus Kollegen- und Freundeskreisen, Boykottaufrufen und öffentlicher Anprangerung. Das Ziel aller Sanktionen ist die Einschränkung der Meinungsfreiheit, an die die Aufklärung als Forum und Regulativ einer emanzipierten Zivilgesellschaft so leidenschaftlich geglaubt hat.“

Das ist, wie ich selbst auch schon erleben mußte, zutreffend und derzeit besonders in den Hochschulen zu beobachten, in denen sich die organisierten Ideologiebüttel der Studentenschaften mit politisch servilen Hochschulleitungen und den Zentralen parteipolitischer Steuerung verbunden haben, um unerwünschte Meinungen oder wissenschaftliche Erkenntnisse oder offene Diskussionen bereits im Ansatz zu ersticken.

Und unter dem Islam wird abweichendes und freies Denken auch heute noch mit dem Tode bedroht; siehe Salman Rushdie und viele andere. Die Islamisierung Europas bedeutet die Rückkehr ins Mittelalter und damit die Entzivilisierung und Barbarisierung Europas, und die derzeitige islamische Gewalt in Europa ist nur der bisher noch schwache Vorbote dessen, was in wirklich massiver Form noch zu erwarten ist, sobald die Zeit dafür reif ist.