Medienspiegel

Feminismus-Kritik

Cora Stephan / 11.04.2018

Viele Frauen stehen sich selbst im Weg

(…) „Der weibliche Anteil an den technischen Berufen mit den höheren Gehältern steigt trotz aller Bemühungen nicht, im Gegenteil: Er sinkt, und das vor allem in den westlichen Wohlstandsländern. Einer Studie der Columbia University  kann man entnehmen, dass in Ländern mit den besten Bildungschancen wie den skandinavischen der Anteil der Frauen, die mathematisch-naturwissenschaftliche Fächer studieren, inzwischen bei 20 Prozent stagniert. Könnte es sein, dass sich Frauen dort, wo das private Glück dank starkem Sozialstaat nicht vor allem vom Gelderwerb abhängt, freier fühlen, ihren Neigungen nachzugehen, die offenbar auch noch ganz anders geartet sind als die der Männer?“ (Hervorhebung GB)

https://www.achgut.com/artikel/viele_frauen_stehen_sich_selbst_im_weg

Kommentar GB:

Die Gleichheitsfeministinnen werden wohl nie begreifen, daß speziell ihr normativ-vorschreibender Gleichheitsfeminismus, der die Frauen- bzw. Gleichstellungspolitik seit Jahrzehnten prägt, kompletter Unsinn ist.

Oder nein, er hat einen unbestreitbaren Sinn: nämlich als eine besondere, nämlich ideologisch mit Pseudo-Legitimation ausgestattete Erscheinungsform der Verteilungspolitik zu dienen, mittels der planmäßig verzerrend in den ökonomischen Wettbewerbsprozeß eingegriffen wird, zu Gunsten der Karriere-Quotenfrauen und zu Lasten der mit ihnen konkurrierenden Männer: daher mußte das Prinzip der Bestenauslese (Art. 33 GG) ausgehebelt werden, und daher ist es ausgehebelt worden.

Die verfassungsmäßige Ordnung muß – nicht nur in diesem Punkt – wiederhergestellt werden.