Medienspiegel

Frankreich: Ein Manifest gegen den Antisemitismus

Politiker, Künstler und Kirchenvertreter warnen vor Judenfeindlichkeit. Der Kampf dagegen müsse nationales Anliegen werden, „bevor Frankreich nicht mehr Frankreich ist“.

http://www.zeit.de/politik/ausland/2018-04/frankreich-antisemitismus-radikalisierung-saeuberung-judenfeindlichkeit-manifest-medien

Kommentar GB:

In Deutschland wiesen am Samstag Justizministerin Katarina Barley von der SPD und Robert Habeck von den Grünen auf Judenfeindlichkeit hin. Barley sagte den Zeitungen der Funke-Mediengruppe, in arabischen Ländern sei Antisemitismus weit verbreitet. „Wenn Menschen aus diesen Ländern zu uns kommen, kann das auch hierzulande zum Problem werden.“ Antisemitismus habe in Deutschland aber „keinen Platz“. Grünen-Chef Habeck sagte im Deutschlandfunk: „Jude ist wieder ein Schimpfwort an den Schulen.“ Und weiter: „Ich höre und lese, dass über Auschwitz gewitzelt wird – also da sickert etwas ein, und das macht Raum für den verankerten Rechtsradikalismus oder Antisemitismus, den wir in der Gesellschaft als Bodensatz einfach haben.“

So mißdeuten Islamophile wie Habeck gezielt das, worum es hier geht: um originären, uralten, koranisch-islamischen Judenhaß, von dem abgelenkt werden soll, weil sonst der Blick auf die von der UNO, OIC und der EU geplante Islamisierung Europas (Eurabia) fiele, was von der postmodern-islamophilen Pseudolinken auf jeden Fall verhindert werden will.

Im übrigen handelt sich bei diesem islamischen Judenhaß keineswegs um Antisemitismus, weil die Araber selbst Semiten sind. „Antisemitismus“ ist für den islamischen Judenhaß, heute in Europa, eine desorientierende Kategorie, sie ist ungeeignet, das Problem auf den Begriff zu bringen. Und das Problem ist hier der Islam, und nicht etwa die deutsche Geschichte von 1933-45. Hinweise auf diese sind in den aktuellen Zusammenhängen sachlich verfehlt.

Hierzu:

Antisemitismus? Nein: Judenhaß!

Islam – Kritik