Medienspiegel

Für solche „Künstler“ ist in Deutschland kein Platz!

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Alice Weidel

„Während deutschlandweit Schüler vor allem jüdischen Glaubens in ihren Schulen gemobbt oder sogar körperlich attackiert werden, ehrt die Echo-Jury ausgerechnet sogenannte Künstler, die in ihren Liedtexten Antisemitismustransportieren. Und dann findet die Preisverleihung auch noch gleichzeitig mit dem jährlich in Israel stattfindenden Holocaust-Gedenktag statt.

All das könnte man noch nachsehen, wäre der Jury nicht bewußt gewesen, welche „Künstler“ da geehrt werden sollten und für welche Inhalte diese stehen. Die beiden Moslems „Farid Bang“ und „Kollegah“ sind nun jedoch keine unbeschriebenen Blätter. Letzterer mußte sich 2015 wegen schwerer Körperverletzung vor dem Landgericht Traunstein verantworten, das Verfahren gegen den Macho wurde gegen Zahlung einer Geldauflage in Höhe von 46.000 Euro eingestellt. Farid Bang, der mit bürgerlichem Namen Farid Hamed El Abdellaoui heißt und marokkanischer Abstammung ist, verhöhnt in seinen Texten unter anderem Frauen, die Opfer häuslicher Gewalt wurden.

Doch das alles war wohlbekannt. Zu allem Überfluß beschwerten sich im Vorfeld der Sendung zahlreiche Zuschauer, Kritik kam überdies aus der jüdischen Gemeinde, die auf die explizit judenfeindlichen Inhalte hinwies. Die sogenannte Fachjury des Echo, geleitet von dem CDU-Politiker Wolfgang Börnsen, sah jedoch keinerlei Anlaß, ihre Entscheidung zu überdenken. Und der Echo-Beirat wischte die Kritik mit der Ausrede beiseite, es handele sich um einen „absoluten Grenzfall zwischen Meinungs- und Kunstfreiheit“.“ (…)

http://www.theeuropean.de/alice-weidel/13885-farid-bang-ist-ein-asozialer-marokkaner