Medienspiegel

Gatestone-Faktencheck: Zunahme sexueller Gewalt seit 2015 in Deutschland

Veröffentlicht

Worüber deutsche Medien schweigen

Ein Gastbeitrag von Felizitas Küble

„Das US-amerikanische Gatestone-Institut ist ein politisch-strategischer Think-Thank bzw. hochrangiger Expertenrat mit Sitz in New York. Das von prominenten Juden, Diplomaten und Politikwissenschaftlern geprägte Institut veröffentlicht regelmäßig fundierte Analysen in vielen Sprachen aus einer liberal-konservativer Sicht, wobei auch die Asylpolitik von Kanzlerin Merkel seit Jahren ebenso kritisch durchleuchtet wird wie die Verharmlosung des Islam in Medien und Politik.

Am 5. April erschien vom Gatestone-Mitarbeiter Soeren Kern ein faktenstarker Artikel über die Vergewaltigungskrise in Deutschland, die vor allem durch den Migrantenzustrom der letzten drei Jahre entstanden ist. Wir bringen hier einige Auszüge aus diesem Bericht:“ (…)

https://philosophia-perennis.com/2018/04/06/gatestone-faktencheck/

Kommentar:

Hartmut Krauss

Importierte Kriminalitätszunahme und Terrorgefährdung statt kultureller Bereicherung1

Der unregulierte und großenteils illegale Massenzustrom von pauschal sog. Flüchtlingen hat dazu geführt, dass das Potenzial von muslimischen Kriminellen und radikal-islamischen terroraffinen „Gefährdern“ noch weiter angewachsen ist – ein Tatbestand, der sich auch in den offiziellen Statistiken nicht gänzlich verleugnen lässt und durch die versuchten und realisierten Terroranschläge von „Flüchtlingen“ auf blutige Weise bestätigt wurde.

Generell ist ein überproportional hoher Anteil von Ausländern an der Gesamtkriminalität zu verzeichnen. Liegt der Ausländeranteil an der Gesamtbevölkerung bei ca. 10,9 Prozent, so belief sich der Anteil nichtdeutscher Tatverdächtiger 2014 ohne ausländerspezifische Delikte auf 24,3 Prozent (2013: 22,6 Prozent), 2015 auf 27,6% und 2016 auf 30,3%. (Bei Mord und Totschlag lag der Ausländeranteil 2014 bei 31,4%; bei Vergewaltigung und sexueller Nötigung 31,0%, bei Raubdelikten 34,3%; bei gefährlicher und schwerer Körperverletzung 27,7%, bei Diebstahl insgesamt 32,5%.) Die Anzahl nichtdeutscher Tatverdächtiger hatte damit 2014 insgesamt um 14,7 % gegenüber dem Vorjahr zugenommen.

Wie hoch der Anteil von deutschen Tatverdächtigen mit Migrationshintergrund an der Gesamtheit der deutschen Tatverdächtigen ist, bleibt anhand der Polizeilichen Kriminalitätsstatistiken allerdings im Dunklen. Gegenüber herkömmlichen abwehrideologischen Klischees ist allerdings folgender Vergleich hervorzuheben: „Bei den tatverdächtigen Jungerwachsenen wurde bei den deutschen Jungerwachsenen ein Rückgang (-5,7%) und bei den nichtdeutschen Jungerwachsenen ein deutlicher Anstieg (+18,2% bzw. +9,1%) beobachtet.“ (PKS Berichtsjahr 2014, S. 71.)

Grundsätzlich ist von folgendem dynamischen Zusammenhang auszugehen: Je größer a) die kulturelle Differenz zwischen Herkunfts- und Aufnahmegesellschaft sowie b) die Diskrepanz zwischen (berufs-)qualifikatorischen Anforderungen (nachgefragte Kompetenzen) und subjektivem Qualifikationsniveau ist, desto größer ist c) der Grad der Desintegration. Je größer der Grad der Desintegration ist, desto größer ist d) das subjektive Anomie- und Kriminalitätspotenzial.

Eindeutig feststellbar ist der Sachverhalt, dass die sog. Flüchtlinge als Gruppenobjekt politisch-medial großspurig inszenierter Mitleidserweckung2 eine besonders hohe Kriminalitätsbelastung aufweisen. So ist die Zahl tatverdächtiger Zuwanderer 2016 im Vergleich zum Vorjahr um 52,7 Prozent auf 174.438 gestiegen. Dabei ist zu beachten, dass in den BKA-Statistiken „Zuwanderer“ nicht etwa die Gesamtmenge von Ausländern und Menschen mit Migrationshintergrund umfassen, sondern lediglich „Personen mit Aufenthaltsstatus „Asylbewerber“, „Duldung“, „Kontingentflüchtling“/„Bürgerkriegsflüchtling“ und „unerlaubter Aufenthalt“. Insgesamt belief sich die Zahl tatverdächtiger Ausländer 2016 auf 616.230. Obwohl die „Zuwanderer“ gemäß der BKA-Definition nur knapp 2 Prozent der Gesamtbevölkerung ausmachen, stellen sie mehr als ein Viertel an den tatverdächtigen Nichtdeutschen insgesamt und 8,6% aller Tatverdächtigen. Besonders hoch liegt der Anteil von Zuwanderern bei folgenden Deliktarten: Taschendiebstahl insgesamt: 35,1%; Urkundenfälschung: 21,5%; Ladendiebstahl insgesamt: 16,8%; Vergewaltigung und sexuelle Nötigung: 14,9%; Gefährliche und schwere Körperverletzung, Verstümmelung weiblicher Genitalien: 14,9%; Gewaltkriminalität: 14,8%; Sozialleistungsbetrug 12,7%; Straftaten gegen das Leben: 12,0%.3

Darüber hinaus hat sich entgegen zunächst vorliegender regierungsamtlicher Leugnungs- Dementierungsversuche herausgestellt, dass der IS sowie andere islamistische Terrorgruppen im Zuge der Flüchtlingsströme Kämpfer nach Europa für aktuelle und kommende Anschläge eingeschleust haben und vermutlich auch weiterhin einschleusen. Zu erinnern ist hier an die Anschläge in einem Nahverkehrszug bei Würzburg sowie auf ein Musikfestival in Ansbach im Juli 2016 oder aber an den Terroranschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz im Dezember 2016. Hinzu kommen eine ganze Reihe knapp verhinderter Anschlagsversuche von islamisch-terroristischen Flüchtlingen. Vor diesem Hintergrund ist auch der Umstand zu bewerten, dass in Deutschland 30.000 ausreisepflichtige Asylbewerber untergetaucht bzw. nicht auffindbar sind4.

Anmerkungen:

1 Auszug aus „Globalkapitalistische Migrationspolitik und multikulturalistischer Gesellschaftsumbau. Wie supranationale Institutionen die soziokulturelle Zerstörung Europas betreiben“ (noch unveröffentlicht)

2 Überspitzt gesagt dominiert in den Medien ein empörungsstimulierendes Narrativ, wonach es sich bei den „Flüchtlingen“ pauschal um „Kuscheltiere“ handelt und bei Kritikern der Merkelschen Flüchtlingspolitik um „Nazis“.

3 https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/downloads/DE/publikationen/2017/pks-2016.pdf?__blob=publicationFile

4 http://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/innenpolitik/id_82620306/statistisches-bundesamt-zahl-der-schutzsuchenden-fluechtlinge-verdoppelt.html