Medienspiegel

Von der Chancenkultur zum Zwangsergebnis: Ein Zwischenruf wider die 50:50-Ideologie

Veröffentlicht

„Gleichstellung hat nichts zu tun mit Gleichberechtigung. Denn während es bei Letzterem darum geht, dass niemand auf Grund nicht beeinflussbarer Merkmale benachteiligt werden darf, rechtlich wie sozial („Jeder darf nach Gleichem streben“), meint Ersteres Gleichheit als Selbstzweck, nach dem Motto: Jemand bekommt etwas, weil es der Andere schon hat.“ (…)

(…) „Die „Gender Studies“ ebenfalls eine Wissenschaft zu nennen, verhöhnt alle aufklärerischen Bemühungen der vergangenen drei Jahrhunderte seit Kant und die Idee universitärer Bildung der letzten zwei Jahrhunderte seit Humboldt. Vielmehr handelt es sich bei ihnen um das exakte Gegenteil: Sie arbeiten nicht ergebnisoffen, verifizieren nichts und wettern unredlich gegen die redlichen Forschungsergebnisse zahlreicher anderer Disziplinen. In diesem „Fachgebiet“ hält das Kartell der Gleichgesinnten letztlich alles – intransparent und jenseits des Diskurses – für gut und richtig, was einer – leider nur vermeintlich – emanzipatorischen Ideologie im öffentlichen Raum argumentativ hilfreich sein könnte. Widerspruch wird nicht geduldet, grundsätzliche Kritik ist tabuisiert. Man kann sogar von einer Ersatzreligion sprechen, deren Grundzüge intolerant und totalitär sind, da die VertreterInnen der „Gender Studies“ oft glauben, im Besitz letztgültiger Wahrheiten zu sein. Das ist gefährlich für Pluralismus und Erkenntnis-gewinn! Ganz sicher gehören solche Haltungen nicht in den akademischen Raum!“

https://www.cuncti.net/geschlechterdebatte/387-von-der-chancenkultur-zum-zwangsergebnis-ein-zwischenruf-wider-die-50-50-ideologie