Eine Geschichte des Scheiterns

Mit einem „ultimativen Deal“ will Donald Trump zwischen Israelis und Palästinensern vermitteln. Er wäre nicht der erste US-Präsident, der damit scheitert.

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Kommentar GB:

Die arabische Seite hat die legale Gründung des Staates Israel nicht anerkannt. Israel ist ein Staat, gegen den sie arabische Seite sofort, von Anfang an und immer wieder gewaltsam vorgangen ist, bis Ägypten aus dieser Front ausgeschert ist. Solange das so ist, solange wird die Lage bleiben wie sie jetzt ist. Es gibt eben keine Lösung: das ist die Lage. Das ist die Realität.

Ich plädiere deshalb dafür, diese „Nicht-Zwei-Staaten – Lage“ als solche anzuerkennen, anstatt zu meinen, es bringe irgendwelche Fortschritte, die rein imaginäre Richtung auf die Fata Morgana einer Zwei-Staaten-Lösung einzuschlagen. Das Groteske all dieser Versuche ist doch offensichtlich, außer für die EU-Kommission und einige Regierungen des Okzidents. Oder sie wissen das, aber dann handelt es sich um einen „Formelkompromiß“, also um bloße Rhetorik ohne Substanz. Dann anerkennen sie zwar faktisch die Lage, wollen aber vermeiden, das zu sagen, weil sie arabische Empfindlichkeiten fürchten.

Was mir bisher unverständlich bleibt, das ist, weshalb so enorm viel westliches Geld auf unterschiedlichen Kanälen – für uns nutzlos – an die arabische Seite fließt. Warum? Was gehen uns hier vermeintliche arabische Ansprüche im vorderen Orient an? Unmittelbar zumindest doch gar nichts! Hat die arabische Seite nicht mehr als genug Finanzmittel, um die lokalen Versorgungsprobleme zu lösen? Oh doch, Geld haben sie mehr als genug, besonders für Moscheebauten in Europa; und als vermutlich bedeutendes Hilfs- und Schmiermittel für die Durchsetzung ihrer Europa-Strategie. Europa unterstützt die Araber (die „Palästinenser“), und diese ziehen ihre Europa-Politik durch. Für ihr (zukünftiges) Kalifat tun sie alles. Was tun wir?