Abschied von Links: Statt Spaltung der Partei droht Übernahme von Rechts [?]

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14:54 07.05.2018Zum Kurzlink
Uli Gellermann
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Rund um die „Nachdenkseiten“, einer der wichtigsten linken Seiten im Netz, formieren sich seit langem die Freunde von Sahra Wagenknecht und Oskar Lafontaine in der Linkspartei. Erst jüngst entdeckten die „Seiten“ einen Machtkampf in der Partei in Vorbereitung auf den Leipziger Parteitag im Juni.

https://de.sputniknews.com/kommentare/20180507320609003-linke-interner-machtkampf-rechtsrueck/?utm_source=de_newsletter_links&utm_medium=email

Kommentar GB:

Das folgende Zitat zeigt die diesbezüglichen internen Widersprüche an, bis hin zur propälästinensisch-islamophilen Pseudolinken, die hier zu Wort kommt, und die sich ihres faktischen Rechtsradikalismus („die Unterdrückung der Palästinenser“ usw.) nicht bewußt ist:

„Tatsächlich gibt es in der Linkspartei zum Thema Migration und Einwanderung unterschiedliche Positionen, die den unterschiedlichen Flügeln und deren Protagonisten – Katja Kipping vom rechten und Sahra Wagenknecht vom linken Flügel – zuzuordnen sind. Doch mit dem Antrag von Grünen und Linken zu „70 Jahre Staat Israel“ im Bundestag, der von linken und rechten Linken gemeinsam getragen wurde, ist wohl eine Vorentscheidung für den rechten Flügel gefallen. Mit der Behauptung, Israel habe demokratische und rechtsstaatliche Strukturen geschaffen und dürfe heute mit Stolz auf 70 Jahre Demokratie zurückblicken, wurde die Unterdrückung der Palästinenser so radikal ausgeblendet, dass eine Parteinahme Deutschlands für Israel in künftigen Konflikten geradezu zur Voraussetzung linker Außenpolitik wird.“