Beschneidungen?

Hans-Peter Raddatz: Beschneidung vorzeitlich-archaischer Brauch

In einem aktuellen Essay des Orientalisten Hans-Peter Raddatz über „Islamophobie: Die Islamophoben als Mikroben“ kommt er auch auf die Beschneidung zu sprechen:

Zitat:

„Der Nachdruck und das Tempo, mit denen Deutschland die Gesetzmäßigkeit der – zunächst männlichen – Beschneidung ankündigte, signalisierte ein schlagartiges Absinken des Islamophobie-Pegels und läutete eine neue Phase des Dhimmitums ein, der beschleunigten Unterwerfung unter islamische Erfordernisse, die den Trend der Moderne in einen sich selbst archaisierenden Totalitarismus verstärkt. Der nächste logische Schritt bzw. Schnitt sollte die weibliche Beschneidung sein, der die Euro-Frau wenig entgegenzusetzen hat. Während ihre schrumpfenden Spielräume aus Doppel- und Dreifachbelastungen in Beruf und Familie eine geringere Rolle spielen, ist es vor allem die Umkehrung des demokratischen Gleichheitsgrundsatzes, der nach schariatischer Auslegung die Beschneidung auf keinen Fall auf den Mann beschränken kann. Darüber hinaus ist zu erwarten, daß die eruptive Verbesserung der Unterwerfungsqualität und die Archaisierung des Denkens zugunsten genereller Verrohung und Plebejisierung dem Hegel-Muster folgen und die Religionsfreiheit zur Einsicht in die Notwendigkeit weiterer Anpassungsmaßnahmen ausweiten werden.“ (…)

Hans-Peter Raddatz: Beschneidung vorzeitlich-archaischer Brauch