Christian Lindner: Ätzend ausländerfeindlich [?]

Christian Lindner findet: Vor jemandem, der gebrochen deutsch spricht, kann man Angst haben. Abhilfe vor diesen Ressentiments schaffen nur die aus seiner Sicht „wertvollen“ Ausländer. Das ist purer Rassismus und noch dazu menschenfeindlich. Ein Kommentar.

http://www.fr.de/politik/meinung/kommentare/christian-lindner-aetzend-auslaenderfeindlich-a-1504865

Kommentar GB:

Es ist immer erfreulich, wenn Journalistinnen bis zwei zählen können. Dazu reicht, wie man hier sieht, daß alle möglichen postmodern-pseudolinken Kampfbegriffe in denunziatorischer Absicht verschossen werden. Dieser Empörungsjournalismus ist eine leider häufig gewordene Verfallsform eines an sich ehrenwerten Berufes.

Besser wäre es, wenn sie bis drei zählen könnten, wenn sie z. B. in der Lage wären zu realisieren, daß die illegale Massenimmigration nicht im Interesse der deutschen Bevölkerung liegt, und zwar weder in finanzieller noch in kultureller noch in sicherheitspolitischer Hinsicht, und weiter einzusehen, daß ein bisher fehlendes Einwanderungsgesetz vielleicht geeignet wäre, den Asylmißbrauch zu beenden und eine rationale Steuerung von Migration rechtlich zu ermöglichen. Allerdings müßte der Staat dann die deutschen Interessen klar definieren, und zwar nicht nur im Hinblick auf den Arbeitsmarkt, und er müßte sein Staatsversagen an den Grenzen überwinden und bezüglich Einreise, Aufenthalt und Ausreise das Recht auch praktisch durchsetzen.

Über den Begriff der Kulturunverträglichkeit wäre in diesem Zusammenhang zu diskutieren.

https://www.zeit.de/news/2018-05/13/fdp-chef-lindner-loest-rassismus-debatte-aus-180513-99-284434