Deutschland denkt nur an seine toten Juden

Der Antisemitismus in der Bundesrepublik wuchert und wächst.
Doch statt die Täter abzuschrecken, setzt der Staat auf Sonntagsreden und betroffene Gesichter.
Marc Felix Serrao, Berlin 2.5.2018

https://www.nzz.ch/feuilleton/deutschland-denkt-nur-an-seine-toten-juden-ld.1381341

Kommentar GB:

Der muslimische Judenhaß wird als  d a s  Problem benannt; nur der Begriff „Antisemitismus“, um den es sich ja gerade n i c h t handelt, ist irreführend. Das Fazit lautet aber:

(…) „Warum wird, wer Juden angreift, nicht mit vollem Namen und mit Foto der öffentlichen Ächtung preisgegeben? Warum sitzt der Syrer, der mit dem Gürtel zugeschlagen hat, nicht in Abschiebehaft? Warum wird der junge Mann, der das israelische Hoheitszeichen gestohlen und in den Dreck geworfen hat, nur wegen Diebstahls und nicht wegen Volksverhetzung verfolgt? Warum entzieht der Staat bedürftigen Familien, deren Kinder auf Schulhöfen gegen Juden hetzen, nicht nach einer Mahnung die Unterstützung?“ (…)

Das sind exakt die Fragen, die richtigerweise gestellt werden müssen. Siehe z. B.:

http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/antisemitismus-in-europa-kann-deutschland-seine-juden-schuetzen-15569643.html