Interview mit Aiman Mazyek

21. Mai 2018
„Spalter finden immer mehr Gehör“
Der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime sagt: Diejenigen, die permanent den Islam kritisieren, lenken von der eigentlichen Gefahr ab.  Von Fatima Abbas

„Ob Kopftuch für Kinder, Antisemitismus oder ein Anschlag im Namen Allahs: Immer wieder ist der Islam in den Schlagzeilen. Warum eigentlich? Das kann sich auch der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime nicht so richtig erklären (…)

https://www.saarbruecker-zeitung.de/politik/themen/spalter-finden-immer-mehr-gehoer_aid-22784909

Hierzu ein Leserbrief von Michael Mansion:

Betr.: Leserbrief / SZ vom 22.05.18 / Seite A2 / Interview mit Aiman Mazyek
Sehr geehrte Redaktion,
das Problem, welches das Interview mit dem Vorsitzenden des Zentralrates der Muslime in Deutschland, Herrn Aiman Mazyek (Er vertritt nur etwa ein Fünftel der hier lebenden Muslime) offenbart, ist ganz wesentlich eine Haltung, die jede auch wissenschaftlich unterfütterte Kritik am Islam und der muslimischen Massenmigration nach Europa zu diskreditieren versucht.
Die dabei mittlerweile opportun gewordenen Kampfbegriffe wie antimuslimisch und rassistisch, im Zusammenhang mit dem Vorwurf der Verfassungsfeindlichkeit an die Adresse der Kritiker, müsste einen Sturm der Entrüstung auslösen, aber sie gehören auch zum festen Bestandteil von Argumentationsmustern der islamophilen Community, von Konservativ bis Links/Grün.
Die Hoffnung, in diesem Lande einen qualifizierten Diskurs zum Thema “Der Islam in Europa” zustande zu bringen, scheitert schon an den falschen Begriffssetzungen und Definitionen.
Ob der Islam zu Deutschland gehört, offenbart als Frage eine offenkundige Unsicherheit, hatte er doch nachweislich keinen konstitutiven Einfluss auf die deutsche Kulturgeschichte.
Nachweisbar ist jedoch, dass er eine vormoderne, antiliberale und autoritär – antidemokratische Buch-Religion mit Herrschaftsanspruch ist, was zugleich Herrn Mazyeks Hinweis auf einen keinesfalls angestrebten Gottesstaat haltlos werden lässt, denn der Islam versteht sich in jedem Falle als ein (auch) politisches Versprechen an seine Gläubigen. Er kann nicht säkular sein wollen und nur das würde ihn verfassungskompatibel machen.
Herrn Mazyeks Versuch, zum Ende des Interviews, die Fakten praktisch auf den Kopf zu stellen, wonach ganze Teile der autochtonen deutschen Bevölkerung einem sich dynamisierenden Rechtsradikalismus verfallen sind, der letztendlich dazu führe, die Muslime durch ungerechtfertigte Verdächtigungen zu marginalisieren und die Gesellschaft zu spalten, müsste als dreist gewertet werden, hätten er und Seinesgleichen nicht längst auch einen sicheren argumentativen Rückhalt in den Medien und in der EU, wo das Projekt der muslimischen Massenzuwanderung gegen den erklärten Willen einer Mehrheit als beschlossene Sache gilt.
Mit den besten Grüßen
   Michael Mansion

Anmerkung GB:

Der Islam ist nichts Gutes!