Kopftuch-Debatte

„Man behandelt uns so, als wären wir eine Bedrohung“

Soll das Kopftuch an Grundschulen verboten werden? Muslimische Frauen diskutieren das Thema kontrovers. Manche würden sich fügen, andere sehen ihre Identität bedroht.

https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2018-04/kopftuch-debatte-grundschuelerinnnen-moschee-berlin-diskussion

https://www.tagesspiegel.de/berlin/berliner-neutralitaetsgesetz-neukoellns-buergermeister-haelt-an-kopftuchverbot-fest/21241946.html

https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2018-05/zentralrat-muslime-deutschland-angriff-maedchen-osnabrueck-verurteilung

Kommentar GB:

Das Zeigen nationalsozialistischer Symbole aller Art ist bekanntlich verboten und wird strafrechtlich verfolgt.

Das Tragen von islamischen Kopftüchern im „Haus des Krieges“, also Europa, ist eine bewußt abgrenzende und den gesamten Nicht-Islam abwertende Kampfsymbolik, die auf Demonstration der Höherwertigkeit des Islams und der Muslime und entsprechende Abwertung der Nicht-Muslime abzielt.

Und das haben wir Dhimmis gefälligst demütig zu dulden. Oder vielleicht doch nicht?

Es wird in der Gesellschaft mit nach wie vor größter Naivität und Unkenntnis schlicht verstanden, worum es geht. Von Richtern sollte erwartet werden können, daß sie nicht nach Maßgabe ihre Vorurteile Urteile fällen, sondern daß sie sich sachkundig machen, was leider nicht immer hinreichend gewährleistet ist:

https://www.tagesspiegel.de/politik/verwaltungsgericht-kassel-beamtin-darf-ihr-kopftuch-tragen/21241430.html

https://politikstube.com/es-gibt-keine-islamisierung-kassel-gericht-erlaubt-kopftuch-fuer-staedtische-bedienstete/

Es muß darauf hingewiesen werden, daß Juristen Spezialisten für die Anwendung und Auslegung rechtlicher Normen sind, daß sie aber außerhalb dieser Spezialqualifikation lediglich über ihre im besten Fall gute Allgemeinbildung verfügen. Inhaltliche Unterstellungen, Annahmen und Vorurteile von Richtern, hier im Hinblick auf den Islam, sind eben deshalb hochgradig irrtumsanfällig.