Serge Dassault

4. April 1925 – 28. Mai 2018

von Dr. Gudrun Eussner

„Einige der Mitarbeiter des Figaro habe ich meinen Lesern vorgestellt, Georges Malbrunot, Patrick Saint-Paul, Thierry Oberlé, Sibylle Rizk, Thierry Portes. Von letzterem stammt eine Kritik des Films Fitna sowie die herabwürdigende Beschreibung seines Autors: Wilders, le provocateur néerlandais anti-islam, „Wilders, der niederländische Anti-Islam-Aufwiegler“:

„Ohne ästhetischen oder konzeptionellen Wert mischt der kleine seit Donnerstagabend im Internet verbreitete Film des rechtsextremen niederländischen Abgeordneten gewalttätige Bilder der Attentate vom 11. September, der von Madrid und London, fragwürdige Reden, dschihadistische Ansprachen, einige kriegerische Koransuren. Die Macht dieses Pamphlets wird allein abhängen von der Reaktion, die es hervorrufen wird. ‚Wir kennen diesen Herrn,‘ sagte gestern ein Verantwortlicher der niederländischen Muslimgemeinde, die beste Antwort ist eine verantwortungsvolle Antwort.‘

Gestern haben sich wie die Organisation für islamische Zusammenarbeit die meisten islamischen Länder darauf beschränkt, diese ‚Aufhetzung zum Haß‘, diese Beleidigung für 1,3 Milliarden Muslime, zu verurteilen.“

Wer sich solcher täglich im Figaro veröffentlichten Artikel wegen gefragt haben mag, wie das möglich sein kann, der wird eine Erklärung finden bei der Lektüre der Worte, die der Besitzer des Figaro, Arbeitgeber der genannten Journalisten und Doyen des Senats Serge Dassault, in seiner Eröffnungsrede zum Beginn der neuen Runde der Sitzungen des Senats spricht. Der Chef sieht’s ebenso, oder: „Wie der Herr, so’s Gescherr“: (…) “

http://eussner-archiv.blogspot.com/2018/05/serge-dassault-4-april-1925-28-mai-2018.html