Was ist der Islam?

Sie irren, Herr Broder, bezüglich des Islam!

Von Jürgen Fritz

Es sei „schwierig, den Islam zu definieren“ sagte der überaus geschätzte Henryk M. Broder kürzlich in „Broders Spiegel: Die Islamisierung jeder Debatte“. Den Islam gäbe es gar nicht, ist immer wieder von verschiedener Seite zu hören und wer darauf herein fällt, ist damit bereits in die gezielt ausgelegte Falle getappt. Im folgenden werde ich versuchen zu verdeutlichen, was genau hier abläuft, wie diese Verschleierungsstrategie auf perfide Weise eingesetzt wird und warum wir dem auf keinen Fall auf den Leim gehen sollten. (…)

Fassen wir die Essenz der islamischen, religiös-politisch, totalitären Weltanschauung zusammen:

  1. Es gibt einen und genau einen Gott, nämlich Allah. Dieser ist über alle Maßen mächtig und unfehlbar, barmherzig und gut und nur er definiert gut.
  2. Mohammed ist sein Prophet.
  3. Nach Mohammed kann kein weiterer Prophet mehr kommen.
  4. Im Koran haben wir das Originalwort Allahs vorliegen, welches Mohammed per Verbalinspiration zugeleitet wurde.
  5. Mohammed war der ideale Mensch, aus seinen Worten und Taten (Hadithe) und seinem Leben (Sira) kann entnommen werden, wie Menschen leben sollen (Sunna).
  6. Aus alledem leitet sich die Scharia ab, das islamische Gesetz mit genauen Vorschriften, die das gesamte Leben der Menschen regeln, auch das weltliche.
  7. Aufgabe des Menschen ist es, ein allahgefälliges Leben zu führen, ein braver Knecht zu sein und bei der Ausbreitung des Islam zu helfen, „die Ungläubigen“ zu bekämpfen.
  8. usw. usf.

Ganz wichtig: Wer einen dieser Punkte negiert, auch nur einen einzigen (!), ist außerhalb der islamischen Weltanschauung. Der Islam ist kein Steinbruch, wo sich jeder bedienen kann, wie er möchte (Rosinenpickerei), und sich dann aus einzelnen herausgepickten Steinchen zusammen mit solchen aus anderen religiösen oder nichtreligiösen Weltanschauungen sich sein Privat- oder Sektenweltbild basteln kann. Man kann das freilich schon tun, aber dann ist man nicht mehr innerhalb des Islams und auch kein richtiger Muslim.“ (…)

„Es gibt den Islam und der macht uns und allen anderen auf der Welt, ja sogar den Muslimen selbst vor allem eines: Probleme. Daraus sollten wir – das hat mit Aufrichtigkeit und Redlichkeit zu tun – endlich die Konsequenzen ziehen.“

Sie irren, Herr Broder, bezüglich des Islam

Kommentar GB:

Diesen Artikel von Jürgen Fritz zähle ich zur Pflichtlektüre.

Ich fasse kurz zusammen:

Der Islam ist nichts Gutes.

Diese Einsicht sollte generell handlungsleitend werden.