Urteil des Landesarbeitsgerichts Nürnberg vom 28.03.2018

Was war passiert?

Kassiererin kehrt mit Kopftuch aus Elternzeit zurück

(…) „Die Arbeitnehmerin war seit dem Jahr 2002 bei der Drogerie-Kette Müller als Kassiererin und Einkaufsberaterin beschäftigt. Einige Tage vor Beendigung ihrer knapp dreijährigen Elternzeit erschien die spätere Klägerin im Betrieb und trug hierbei, anders als vor der Elternzeit, ein Kopftuch. Die Filialleiterin wies die Arbeitnehmerin darauf hin, dass man sie nicht beschäftigen werde, wenn sie ein Kopftuch trage.

Die Angestellte beantragte daraufhin bei dem Arbeitsgericht, festzustellen, dass die Weisung, ohne Kopftuch am Arbeitsplatz zu erscheinen, unwirksam sei. Sie berief sich hierbei auf ihre Religionsfreiheit und das Diskriminierungsverbot.“ (…)

https://kanzlei-kerner.de/kopftuch-am-arbeitsplatz-in-drogerie-darf-laut-lag-nuernberg-nicht-verboten-werden/