Vom Patriarchatsverdacht zur Frauenphobie

von Gerhard Amendt


Dieser Artikel ist eine Replik auf den Artikel “Die Verunsicherten” in der WELT am 4.6.2018. Dort wird über die diesjährige “Männersein”-Konferenz berichtet, an der auch Gerald Hüther über Männer als das “schwache” Geschlecht sprach. Die Schwäche sei im männlichen Chromosomensatz zu suchen

(…) „Wie soll es weitergehen?

Linke Politiker wollen an der biologischen Zweiteilung der Gesellschaft in Böse Männer und Gute Frauen festhalten. Sie installieren einen neuen Rassismus auf der Grundlage der Biologie. Und auch die Hoffnung der WELT-Reporterin greift zu kurz: „Die meisten (Männer) sind Gott sei Dank außen hart und innen ganz weich“. Auch diese salomonische Anstrengung führt ins Leere. Was hilft ist eine Debatte über Geschlechterbeziehung jenseits von genderpolitischen und biologischen Klischees. Entlang von Konflikten und jenseits von Feindbildern.

Vom Patriarchatsverdacht zur Frauenphobie