Linkspartei beschließt »offene Grenzen für alle« und buht Wagenknecht aus

SED-Nachfolger zunehmend gespalten in der Zuwanderungsfrage

Trotz wachsender Probleme mit der Masseneinwanderung seit 2015 votiert die Linkspartei auf ihrem Parteitag für »offene Grenzen für alle«. Eine Spaltung rückt näher, nachdem Wagenknecht für ihre kritischen Positionen dazu ausgebuht wurde.

https://www.freiewelt.net/nachricht/linkspartei-beschliesst-offene-grenzen-fuer-alle-und-buht-wagenknecht-aus-10074658/

Kommentar GB:

Ich habe die Reden von Riexinger und Wagenknecht im Fernsehen gehört. Bei Riexinger habe ich mich nur noch an den Kopf gefaßt. Wer solche Köpfe in die Führung wählt, wozu braucht der noch Feinde? Bei Wagenknecht war mir die im Grunde recht einfache Argumentation sonnenklar, aber dafür wird sie angefeindet? Daß zwischen politischem Asyl und Arbeitsmigration bzw. sonstiger Immigration zu unterscheiden ist? Für den trivialen Hinweis darauf, daß offene Grenzen destruktiv sind und eine praktische Unmöglichkeit darstellen?

Das ist schon heftig. Wie dämlich muß man eigentlich sein, um das nicht zu begreifen?

Was mag sich der Parteivorstand dabei gedacht haben? Geht es ihm um den engen Anschluß an die Grünen? Und vielleicht zugleich an die SPD und die Merkel-Partei? Geht es um Gefolgschaft gegenüber gewissen finanziellen Großsponsoren? Geht es um ideologische Verblendung? Oder geht um die analytische Unfähigkeit, Interessen nüchtern zu erkennen und zu bestimmen? Oder gibt es dort sehr viele „Antideutsche“ (bekanntlich ein gängiger polit-ideologischer Begriff), die bewußt gegen diese Interessen verstoßen wollen? Oder hat das alles viel mit Beschränktheit in Verbindung mit Fanatismus zu tun?

Ich weiß es nicht. Aber das sind die Fragen, die ich mir gestellt habe. Sie bleiben wohl offen.