Österreich fordert Soldaten an Schengengrenzen

Vor dem EU-Sondertreffen zur Flüchtlingspolitik fordern mehrere Staaten eine stärkere Abschottung. Flüchtlingszentren sollen innner- oder außerhalb Europas entstehen.

https://www.zeit.de/politik/ausland/2018-06/eu-gipfel-fluechtling-oesterreich-soldaten-grenzschutz

Kommentar GB:

Viele Löschungen der Redaktion bei den Leserkommentaren.

Hier ein noch vorhandener Leserkommentar:

Da gerät aber einiges durcheinander bei Ihnen! Osteuropäer können hier und wo anders in der EU via Personenfreizügigkeit arbeiten und wohnen – Sie im übrigen dürfen das auch, dafür müssen Sie nicht nach Frankreich oder Polen flüchten, man nennt das umziehen.
Kein afrikanischen Land hat Personenfreizügigkeit mit der EU. Möchten Menschen von dort hier arbeiten, so müssen sie einwandern via Blaue Karte EU. Erfüllen Sie die Voraussetzungen dafür nicht, müssen Sie dort bleiben, wo sie sind.
Ich verstehe Ihre Erregung daher nicht. Ist es Unverständnis über die Wirkweise dieses Systems, oder geht es Ihnen eigentlich um etwas ganz anderes? Sie wissen doch auch, das Afrika bis 2050 seine Einwohnerzahl verdoppeln wird. Für viele dieser Menschen wird dort kein Auskommen sein. Wollen Sie etwa eine Einwanderung von 300, 600, 900 Millionen? Das Problem der Bevölkerungspolitik wird so nicht gelöst, wenn Europa diese falsche Politik puffert. Afrika muss jetzt lernen und nicht später, die Botschaft muss deutlich sein: Eure Zukunft ist dort, macht etwas daraus. Das schließt Hilfsangebote zur Entwicklung nicht aus. Es besteht aber auch dazu keine Pflicht.
Mein Rat wäre es trotzdem zu tun, nicht aus Selbstzweck, sondern aus Verantwortung heraus für diesen Planeten und von Mensch zu Mensch. Wir zerstören sonst ganze Regionen, wenn sich die Lebensperspektiven nur noch um das Verlassen der Heimat drehen und nicht um den Aufbau einer eigenen besseren Zukunft.