Söder verursacht Eklat im Bundesrat

Die CSU lässt nicht locker. Nach Seehofer geht auch Bayerns Ministerpräsident Söder auf Konfrontationskurs mit der Bundesregierung. Er verlässt die Ministerpräsidentenkonferenz vorzeitig.

14.06.2018
Kommentar GB:
Das Maß ist zwar schon lange voll, aber „der Krug geht eben so lange zu Wasser, bis er bricht.“ Und genau das scheint in Bayern passiert zu sein. Söder teilt nicht die servile Langmut von Horst Seehofer, wie es scheint. Es sieht so aus, als hätte die CSU unter dem realen Druck der Situation jetzt mit Angela Merkel „die Faxen dicke“.
Jetzt braucht die CSU nur noch dem Untersuchungsausschuß zuzustimmen, oder auch nur, damit zu drohen. Sicherlich könnte Merkel Seehofer entlassen, aber dann könnte sie gleich selbst zurücktreten. Überfällig wäre das sowieso seit langem, mit mehrfach triftigen Begründungen.