Angela Merkel und ihre Gastarbeiter der Grenzsicherung

Angela Merkel und ihre Gastarbeiter der Grenzsicherung

„Bei einer Pressekonferenz in Berlin mit Bundeskanzlerin Angela Merkel sagte Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán am 5. Juli 2018:

„Wenn Sie gestatten, möchte ich einen Satz über Solidarität sagen, denn das schmerzt uns Ungarn. Wir empfinden es als ungerecht, dass man uns in Deutschland oft mangelnde Solidarität vorwirft und ich möchte Ihnen nur die Tatsache mitteilen, dass in Ungarn vierundzwanzig Stunden am Tag achttausend bewaffnete Personen an der Grenze stehen und die Grenze schützen, durch die, wenn die Migranten durchkommen, sie nach Deutschland kommen. Selbst mit dem Türkeiabkommen gilt, wenn ungarische bewaffnete Personen nicht die Grenze schützen würden, würden täglich vier- bis fünftausend Migranten nach Deutschland kommen. Davor schützen wir Sie. Das ist Solidarität. Ich denke eine ernstzunehmende Solidarität.“

Angela Merkel antwortete darauf:

„Ein Satz zu dem Thema. Der Außengrenzenschutz, den Ungarn leistet, ist anerkannt. Das ist überhaupt gar keine Frage. Der Unterschied zwischen uns beiden liegen in einem anderen Feld.“

Damit hat Angela Merkel unmissverständlich erklärt, dass sie die Politik und die Art der ungarischen Regierung, die Außengrenzen zu schützen, anerkennt. Sie zeigt damit, dass sie die schmutzige Arbeit einer Grenzsicherung zwar als notwendig anerkennt, sie diese Arbeit aber lieber von ausländischen Gastarbeitern ausgeführt sehen möchte. Sie möchte sich offenkundig nicht selber die Hände schmutzig machen.“ (…)

Angela Merkel und ihre Gastarbeiter der Grenzsicherung