Demagogischer Antirassismus als Brandbeschleuniger kritischer Einstellungen

Hartmut Krauss

Der sonntägliche ARD-Presseclub mit seinen journalistischen Vertretern der herrschaftskonformen „Leitmedien“ überrascht immer wieder mit seinen unsystematischen, oberflächlichen und inhaltlich niveaulosen, zum Teil schlicht nur ärgerlich bornierten Diskussionsverläufen. Das war auch diesmal wieder so. (Wie man sich das anschauen kann, wenn man keine analytisch-ideologiekritischen Absichten verfolgt, kann ich nur schwer nachvollziehen.)

Geredet wurde am 29.07.2018 zum Thema:

Ein Rückzug wühlt Deutschland auf: Die Causa Özil wird zur Rassismus-Debatte

Ich erspare mir hier eine Wiedergabe der größtenteils haarsträubenden Statements und antworte mit folgenden vier kurzen Thesen.

  1. Es gibt eine Vielzahl von guten und triftigen Gründen das Verhalten und die Einstellungen türkischer und arabischer muslimischer Zuwanderer zu kritisieren. (Hinweise hierzu siehe unten) Diese Kritik als „Rassismus“ zu verleumden, ist nichts weiter als der demagogische Versuch, eine reaktionäre religiöse Herrschaftskultur und ihre immigrierten Anhänger gegenüber reflektierender Betrachtung zu immunisieren. (Diese „antirassistische“ Demagogie ist alltagskulturell mittlerweile so weit durchgedrungen, dass fast jeder Ordnungsruf an unflätige muslimische „Mitbürger“ in Schule, Behörde, Nachbarschaft etc. mit „Du Nazi“ beantwortet wird – soweit es nicht gleich zu Handgreiflichkeiten kommt.)

 

  1. Wütende, empörte und verbalaggressive Artikulationen von Deutschen gegenüber türkischstämmigen und anderen muslimischen Zuwanderern sind in den allermeisten Fällen nicht etwa Ausdruck von „rassistischen Vor-Urteilen“, sondern nachvollziehbare Re-Aktionen auf a) kognizierte reale Verhaltensweisen und Einstellungen von muslimischen Zuwanderern (nicht zuletzt im Hinblick auf deren Verachtung von „Ungläubigen“) sowie b) auf das durch die „antirassistische“ Verleumdungsdemagogie vergiftete Klima.

Hervorzuheben ist in diesem Zusammenhang auch: Im Gegensatz zu den irrationalen „Protokollen der Weisen von Zion“ ist die herrenmenschliche Gewaltagenda des Islam eben kein irrationales Hirngespinst, sondern ein aktueller und historischer Faktenkontinent. (Man betrachte in diesem Kontext zudem den Gegensatz zwischen deutscher und türkischer Erinnerungskultur im Hinblick auf Holocaust und Armenozid.)

 

  1. Völlig unterschlagen wird in der öffentlichen Debatte der antideutsche Rassismus der türkischen (und arabischen) Muslimen als Teilaspekt des islamtypischen „Kulturrassismus“ gegenüber „Ungläubigen“. Wenn Deutsche und nichtislamische Zuwanderer damit konfrontiert werden, dass Angehörige einer rückständigen, voraufklärerisch-antisäkularen Kultur fordernd und zugleich oftmals auch noch aggressiv und herrenmenschlich auftreten, dann sind deren ablehnende Haltungen schlicht vernünftig und nicht etwa „rassistisch“.

 

  1. Wir benötigen offensichtlich eine antwortende „Me too“ Debatte, in der  deutsche und nichtislamische Zuwanderer ihre Erfahrungen als Opfer von muslimischer Gewalt, Vergewaltigung, sexueller Belästigung, Beschimpfung, Demütigung etc. einbringen können. Einen klärenden Ansatzpunkt liefert bereits schon dieser Sachverhalt: So wurden 2017 knapp 40.000 Einheimische Opfer von Straftaten allein durch vermeintlich ‚Schutzsuchende‘ und damit fast sechsmal mehr als in umgekehrter Konstellation. Das bedeutet, dass an jedem einzelnen Tag des Jahres mehr als 100 deutsche Bürger Opfer von Straftaten mit mindestens einem Zuwanderer als Tatverdächtigem wurden.

https://www1.wdr.de/daserste/presseclub/index.html

http://www.gam-online.de/text-islam%20und%20muslime.html

http://www.gam-online.de/text-wertewelten.html

https://www.achgut.com/artikel/wie_zugewanderte_muslime_politisch_ticken