Der Zerfall der Global Governance

Obama habe den Staffelstab an Merkel weitergereicht

Merkel sieht sich als letzte Verteidigerin der »liberalen internationalen Ordnung«

Nachdem Trump zum US-Präsidenten gewählt wurde, hatte Obama zu Merkel gesagt, dass sie nun ganz allein stehe bei der Verteidigung westlicher Werte. Dies soll ihr Streben nach Wiederwahl bekräftigt haben.

https://www.freiewelt.net/nachricht/merkel-sieht-sich-als-letzte-verteidigerin-der-liberalen-internationalen-ordnung-10074899/

Kommentar GB:

Wie sicher waren sie sich alle, daß Hillary Clinton (DP) zur Präsidentin gewählt werden würde!

Und was hätte das bedeutet für das Feminat!

Ein Traum wäre wahr geworden!

Es kam anders, und dieses Anderswerden setzt sich seither schrittweise fort, weil die negativen Seiten des Globalismus, des Kulturrelativismus und der open borders – Migration dies nach und nach erzwingen. Die anfänglich sehr engen Handlungsspielräume von Donald Trump scheinen sich Zug um Zug auszuweiten, trotz aller Sabotage weißgekleideter Damen im Kongreß, und trotz aller bösartigen Intrigen im FBI und anderswo. Trump hält sich inzwischen besser als erwartet, und sein wachsender Einfluß zersetzt das Netzwerk der global governance, das zunehmend Schwäche zeigt, wie kürzlich in Kanada sichtbar wurde, als Trudeau als postmoderner Clown der global governance auftrat und von Trump abgemeiert wurde. Kein Obama dienert mehr in Ägypten, statt dessen wird Jerusalem als die israelische Hauptstadt anerkannt, die sie ist. Nur die christlichen Kirchen haben immer noch nicht bemerkt, daß der Wind ihre chrislamischen Segel nicht mehr bläht.

Und der Wandel hat längst Europa erfaßt. Merkel steht jetzt allein und mit dem Rücken zur Wand, Macron schielt auf das deutsche Geld, und in der EU-Kommission wird nicht nur eine Rotweinflasche geöffnet; Problemtrinken nennt man das wohl. Lang geht das nicht mehr, weil Kurz jetzt handelt. Wenn ihm das gelingt, dann ist das erste Drittel des Gesamtproblems gelöst: die Außengrenzen sind dann geschlossen. Das wäre für 2018 ein gutes Ergebnis. Das zweite Drittel betrifft danach das, was in Österreich Ausschaffung  genannt wird, im rechtlichen Rahmen selbstverständlich, auch wenn der rechtspolitisch weiterentwickelt werden muß. Und das dritte Drittel betrifft schließlich die politische Neutralisierung des Islams in Europa in Verbindung mit einer assimilationsorientierten Integrationspolitik sowie einer notwendigen neuen Türkei- und Mittelmeerpolitik der EU. Der Barcelona-Prozeß fände sein Ende: denn die OIC ist kein Partner; siehe unten.

Europa muß mit Entschlossenheit und Klarheit wieder zu sich selber finden. Die europäischen  Gemeinsamkeiten sind mindestens so groß wie die kulturelle Vielfalt des Kontinents. Die derzeitige Fußballweltmeisterschaft hat übrigens bereits jetzt, weit vor ihrem Ende, ein wirklich bemerkenswertes, positives und hoffentlich bleibendes Resultat, nämlich die Einsicht:

Rußland ist ein europäisches Land.

Zur Islamproblematik:

https://de.gatestoneinstitute.org/12636/europa-islamischer-staat

und

http://www.hintergrund-verlag.de/texte-islam-hartmut-krauss-warum-deutschland-politisch-in-scherben-liegt.html