Islamkonferenz

Der deutsche Islam als immer neues Reizthema

13. Juli 2018
Aufgabe wäre, ein von schlechten Nachrichten, Kontaktschwierigkeiten, Vorwürfen, Intrigen, Misstrauen und Übertreibungen geprägtes Verhältnis neu zu entwickeln.

https://www.heise.de/tp/features/Islamkonferenz-Der-deutsche-Islam-als-immer-neues-Reizthema-4110198.html

Kommentar GB:

(…) „Interessant ist das, weil Kerber, was die Wiedererweckung der Islamkonferenz anbelangt, aufhorchen lässt und zwar mit der Kombination „deutsch“ und „Islam“. Als Aufgabe der nächsten Islamkonferenz, so die Tagesschau, stellt Seehofers „Staatssekretär Heimat“ den deutschen Muslimen die Definition eines deutschen Islam.“ (…)

Nachdem sich der sogenannte Euro-Islam – eingestandermaßen – als das herausgestellt hat, was er immer gewesen ist, nämlich eine trickreiche Fata Morgana aus Syrien, denkt sich ein Wirtschaftswissenschaftler als Staatssekretär des Inneren nun die Möglichkeit eines  „Deutschen Islam“ aus, der sich, falls er verwirklicht werden sollte, wohl als würdiger Erbe und Nachfolger der „Deutschen Christen“ entpuppen dürfte, nur daß der Nachname des Führers beim „Deutschen Islam“ nicht mit dem Buchstaben H anfinge.

Die EKD könnte damit vermutlich gut leben, so lange ihre  Kirchensteuer weiter an sie fließt. Wer weiß, vielleicht werden wir dann die chrislamische Kirche ganz offiziell haben? Allerdings müßte dann das Gender-Institut der EKD wohl geschlossen werden. Aber man kann eben nicht alles haben …