Putzfrau hetzt auf Facebook gegen Flüchtlinge und landet vor Gericht

Putzfrau hetzt [?] auf Facebook gegen Flüchtlinge und landet vor Gericht

  • vonThomas Zimmerly

Eine Putzfrau aus Vierkirchen ist vom Amtsgericht Dachau wegen Volksverhetzung verurteilt worden. Sie habe „bodenlos“ über Flüchtlinge hergezogen.

https://www.merkur.de/lokales/dachau/dachau-ort28553/hetze-gegen-fluechtlinge-auf-facebook-putzfrau-landet-vor-gericht-10026508.html

Kommentar GB:

Eine Putzfrau also wird angeklagt:

„Die Frau saß nun auf der Anklagebank des Dachauer Amtsgerichts und wusste nicht recht, wie ihr geschah. Denn: Ihr drohte Gefängnis. Drei Monate sieht das Strafgesetzbuch für denjenigen vor, der, wie die Angeklagte, Flüchtlinge übel beschimpft und beleidigt. Das Delikt: Volksverhetzung.

Netz-Fahnder suchen Hetz-Beiträge

Die Frau hatte auf ihrer privaten Facebook-Seite einen Artikel der Tageszeitung Die Welt mit der Überschrift „Subsidiärer Schutz: 10 000 Flüchtlinge verklagen Deutschland“ mit folgenden Worten kommentiert:

„Den Staat bescheißen, Leute beklauen, vergewaltigen, sich die Eier wundschaukeln, Geld von uns fordern und den Staat verklagen. Das können sie. Sie sind ja wertvoller als Gold, unsere Superfachkräfte. Ich hoffe, unsere Gerichte schmettern alles ab. Wenn ich Richter wäre, würde ich sagen, wenn euch etwas nicht passt, geht wieder nach Hause. Wir müssen aufhören, uns das alles gefallen zu lassen.“

(…) „Am Ende verurteilte das Gericht die bislang nicht vorbestrafte Vierkirchnerin zu einer Geldstrafe in Höhe von 1650 Euro. Und das, obwohl „eine Geldstrafe eigentlich nicht vorgesehen ist“, so die Staatsanwältin.“ (…) –

Da kann er aber stolz auf sich sein, der Herr Amtsrichter Christian Calame.

Unsereins aber „bleibt die Spucke weg“ …

Die Putzfrau aber, die wie die Staatsanwältin gnädig andeutete, vor einer Gefängnisstrafe davonkam, mit nur 1650 € Geldstrafe, unterwarf sich, denn was sollte sie sonst tun?

Aber sie formulierte den

Satz des Jahres für Deutschland und für Europa:

„Wir müssen aufhören, uns das alles gefallen zu lassen.“