Wenn Willkommenskultur teuer wird: Flüchtlingsbürgen sollen zahlen

13.07.2018   –   Ilona Pfeffer

Sie wollten helfen, als die Not der syrischen Kriegsflüchtlinge am größten war. Nun werden sie selbst zur Kasse gebeten: Menschen, die freiwillig Bürgschaften für Flüchtlinge übernommen haben. Durch eine Gesetzesänderung wurde die gute Tat für viele zum finanziellen Desaster. Denn nun fordern Jobcenter von den Bürgen Geld zurück.

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Kommentar GB:

Man könnte versucht sein, mit Häme zu antworten, aber nein.

Denn mich interessiert, ob auch die gesinnungsethischen Riesen der evangelischen und der katholischen Kirche, die zugleich unsere verantwortungsethischen Zwerge – in herausgehobenen und reich besoldeten Führungspositionen aller Art – sind, sich persönlich an solchen Bürgschaften beteiligt haben.

Ich wette zwar nicht, aber wenn doch, dann würde ich wetten, daß sie das nicht getan haben.

Denn solche Dummheiten überlassen sie sicherlich lieber ihren Schäfchen, die ihnen kritiklos folgen und alles glauben, was ihnen vorgeheuchelt wird.