Das Zusammenleben täglich neu aus … äh … würgen

Hadmut Danisch  –  24.8.2018
Achtet auf die tiefe ergreifende Poesie dieser Meldung.Mich berührt das Schlichte, das Geradlinige, dieses unvermeidlich Konsequente des Geschehens, so völlig ohne Schnickschnack oder Überflüssigkeiten. Dieses Auf-den-Punkt-Kommen ohne Umschweife.

  • Ein ICE fährt in den Hautpbahnhof München und bleibt dort stehen. Endstation der Fahrt.
  • Ein 18-jähriger Iraker möchte nach Brandenburg und steigt in den Zug.
  • Eine Zugbegleiterin sagt ihm, dass der Zug nicht weiterfahre.
  • Der Iraker würgt die Zugbegleiterin. Mehrmals.

Steht dieses philosophische Element, dieses folgerichtige Ineinandergreifen der Geschehnisse nicht zutiefst symbolisch für den Umbruch, für das Neuerleben der Dynamik einer unbändigen kulturbereichendern Progressivität?

Quelle: Abendzeitung.

http://www.danisch.de/blog/2018/08/24/das-zusammenleben-taeglich-neu-aus-aeh-wuergen/#more-24795