Der chaotische Brexit und der Rechtspopulismus

1. August 2018

Joachim Bischoff/Hinrich Kuhls: Die Feinde des europäischen Friedensprojekts

„Am 29. März 2019 um Mitternacht erlischt die Mitgliedschaft Großbritanniens in der Europäischen Union. Dies ist der Endpunkt einer Entwicklung, die das geopolitische Kräfteverhältnis nicht nur in Europa erheblich verändern wird. Begonnen hat dieser Ausstiegsprozess mit dem knappen Ausgang einer Volksabstimmung auf der Insel im Jahre 2016.“ (…)

https://www.sozialismus.de/kommentare_analysen/detail/artikel/der-chaotische-brexit-und-der-rechtspopulismus/

Kommentar GB:

Hier einmal abgesehen von dem propagandistischen Quatsch der angeblichen „Feinde des europäischen Friedesnprojekts“ geht es um folgende Punkte:

(…) „Bei der Auseinandersetzung in der Konservativen Partei geht es also um Versionen eines harten Brexits. Diese Debatte wird die nächsten Wochen prägen.

Es geht um die Themen »Kontrolle über Geld, Grenzen, Recht und Außenhandel«.

Ohne finanzielle Verflechtung mit der EU als Nettozahler,

ohne unkontrollierte Einwanderung in den Arbeitsmarkt und

ohne Unterwerfung unter die EuGH-Rechtsprechung

werde das Vereinigte Königreich nach der wieder errungenen

vollen nationalstaatlichen Souveränität mithilfe

neuer Freihandelsabkommen zur Prosperität zurückkehren und

die Zukunftsperspektiven des gesamten Volks sichern.“ (…)

Das also sind die Zielvorstellungen, um die es beim Brexit geht. In Medien wie z. B. der Tagesschau habe ich davon noch keine Silbe gehört. Sie sendet wiederholt nichtssagende Bilder, garniert mit nichtssagenden Worten. Die Bevölkerung soll nicht erfahren, worum es beim Brexit inhaltlich wirklich geht. Denn sie könnte dadurch ja auf Ideen kommen. 

So funktioniert Desinformation.