Sprache und Wirkung

25.07.2018

„Es gibt keine Islamkritik“

Die Sprachforscherin Elisabeth Wehling kritisiert, das Wort „Islamophobie“ wecke falsche Assoziationen. Die Bezeichnung „antimuslimischer Rassismus“ überzeugt sie auch nicht. Im Interview plädiert sie für einen anderen Begriff.

https://mediendienst-integration.de/artikel/es-gibt-keine-islamkritik.html

http://www.elisabethwehling.com/about

Kommentar von N. Fest, August 3, 2018:

„Ende 2012 ging der MEDIENDIENST INTEGRATION online. Er bezeichnet sich als Informations-Plattform für Medienschaffende. “Hier”, so die Selbstdarstellung, “finden Journalisten mit wenigen Klicks die wesentlichen Informationen zu den Themenfeldern Migration, Integration und Asyl in Deutschland.”

Das ist kaum zu hoffen. Denn geleitet wird der Dienst von Mehmet Ata, dem ehemaligen Sprecher des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (Bamf). Spätestens seit den jüngsten Skandalen steht dieser Arbeitgeber nicht mehr in dem Ruf, die “wesentlichen Informationen zum Themenfeld Migration” zu liefern, sondern eher, sie zu hintertreiben. Unterstützt wird Herr Ata von der Journalistin Rana Göröglu (ehemals ZDF, radio multikulti, Berliner Zeitung) und dem früheren taz-Redakteur Daniel Bax. Auch deren Lebensläufe klingen nicht unbedingt nach journalistischer Distanz zum Gegenstand ihrer Arbeit.

Wie es um diese Arbeit qualitativ bestellt ist, machte letzte Woche ein Interview mit der Sprachforscherin Elisabeth Wehling deutlich. Sie wusste zu berichten, dass es gar keine Islamkritik geben kann: “Man kann kritisieren, dass es Menschen gibt, die an Religionen glauben. Oder bestimmte Aspekte einer Religion. Aber eine Religion an sich kann man nicht kritisieren.” Zudem laufe “das, was ‘Islamkritik’ genannt wird, meist darauf hinaus, die Religion verantwortlich zu machen für alle Dinge, die in ihrem Namen getan werden. Das spiegelt sich auch in Begriffen wie “islamistischer” Terror wieder. Manche reden sogar von “islamischem Terror”. Damit etabliert man eine Interpretation der gesamten Religion, die sie per se in die Nähe von Gewalt rückt.”

Stimmt. Aber diese Interpretation ist eben zutreffend, wenn die Religion selbst die Nähe zur Gewalt sucht, weil sie Gewalt und Weltherrschaft verherrlicht. Und genau das tut der Islam, genau das steht in seinem Gründungswerk. Im Koran ist von Juden als ‘Affen und Schweine’ die Rede, dort findet sich der Befehl, Apostaten zu töten, dort ist die Entrechtung der Frau in vielen Versen verankert wie auch die Homophobie. Und dort wird zum immerwährenden Kampf gegen Andersgläubige aufgerufen, der jede Grausamkeit rechtfertigt. Der Koran ist ein Buch der Gewalt und des Krieges; das ist der Geist, der in ihm herrscht. Und das ist auch der fundamentale Unterschied zum Neuen Testament. Kein Christ kann sich für irgendeine Schandtat auf ihren Gründer und seine Worte berufen; Muslime können das.

Verstehen kann die Einschätzungen von Frau Wehling daher nur, wer so Hamburger-Deern-haft unbeleckt in die Welt schaut wie die Sprachwissenschaftlerin auf ihrer Homepage.

Was sie im Gespräch mit dem schon erwähnten Herrn Bax von sich gibt, was der MEDIENDIENST INTEGRATION der Veröffentlichung für wert hält, sind nichts als Dummheiten. Es ist die pseudo-wissenschaftlich verbrämte Version der alten Exkulpationsformel der Muslimverbände, wonach kein Anschlag, kein ‘Ehrenmord’ und kein antisemitischer Übergriff etwas mit dem Islam zu tun habe.

Es ist, mit einem Wort, Lüge. Oder Desinformation.

Finanziert wird dieser Desinformationsdienst von der Bundesregierung und dem Asyl- und Integrationsfonds der EU, also aus Steuermitteln. Dazu kommen einigen Stiftungen, darunter die berüchtigt linkslastige Amadeu-Antonio-Stiftung. Auch die lebt weitgehend von Steuergeldern. Wer daher den Eindruck gewinnt, hier handele es sich um eine staatliche finanzierte Propaganda- und Versorgungsstelle für gescheiterte linke Journalisten, liegt vermutlich nicht ganz falsch. Und damit keine Kritik an solcher Amigo-, Klientel- und Bestechungspolitik der Regierung aufkommt, hat man Vertreter der meisten etablierten Medien im Fachbeirat versammelt: ZDF, FAZ, DIE WELT, Tagesspiegel, RTL, Süddeutsche, SPIEGEL, WDR. Und natürlich auch die besonders korrupte ZEIT, die auch bei der Amadeu-Antonio-Stiftung mitmischt. Selbst Hans-Jörg Vehlewald, ein geschätzter Ex-Kollege von BILD, lässt sich für diesen Schmarrn mißbrauchen. Eine Schande.“ (…)

http://nicolaus-fest.de/fuckheads-deerns-und-gesockst/