Warum die Opfer des Islams nicht betrauert werden können

Felix Perrefort, Gastautor / 10.08.2018

(…) „Als deutliches Symptom dafür, dass nach wie vor keine Rede von der Bewältigung der nationalsozialistischen Vergangenheit sein könne, „sofern millionenfacher Mord denn überhaupt zu bewältigen ist“, kann der Umgang mit der AfD (im Vergleich zu islamistischen Extremisten) gelten, der mit triftiger und notwendiger Kritik nicht zu verwechseln ist.“ (…)

https://www.achgut.com/artikel/warum_die_opfer_des_islams_nicht_betrauert_werden_koennen

Kommentar GB:

(…) „In selbstbezogener Realitätsabwehr will nicht erkannt werden, dass dort, wo Juden umgebracht werden, weil sie Juden sind, man es mit Menschen zu tun hat, die in den Fußstapfen der Nationalsozialisten marschieren. Der narzisstische Kampf gegen rechts verschleiert das Offensichtliche: dass Islamisten die Nationalsozialisten darin beerbt haben, die abendländische Zivilisation in der Barbarei aufzuheben – weshalb es darum zu gehen hätte, sie und ihre Errungenschaften zu verteidigen.“ (…)

„Der Dokumentarfilm „Shoah“ des kürzlich verstorbenen Claude Lanzmann lädt zu solcher individuellen und einsamen Trauerarbeit ein. Denn weder fordert er sachliche Distanz, noch erniedrigt er seinen Gegenstand zum Infotainment. Stattdessen lässt er den Nationalsozialismus durch Zeitzeugen in seiner grausamen Banalität und Alltäglichkeit lebendig werden. Von geschichtlicher Aktualität wird er immer bleiben.

Doch wäre die Rezeption auch deshalb wichtig, da sich „deutsche Selbstachtung“ in Form eines selbstbewussten, westlichen und das heißt migrationspolitisch rationalen Republikanismus – der überdies die Bedingung für die Fähigkeit wäre, Kritik auszuhalten und tatsächlich humanitär zu wirken – „nur dadurch wieder herstellen ließe, daß man sich der schmerzlichen Erinnerungsarbeit stellt und zu erkennen versucht, was zu dem moralischen Bankrott eines alten Kulturvolks geführt hat, um Wiederholungen deutscher Barbarei, in welcher Form auch immer, entgegenzuarbeiten.“ (Mitscherlich) Als eine solche Wiederholung wäre das gegenwärtige Appeasement gegenüber dem Islam zu betrachten, das eine inhumane Atomsphäre schafft, in der die Opfer nicht betrauert werden, so, als würde man sich die Beerdigungen verbieten, nachdem die Menschen einfach wegsterben.“ (Hervorhebungen: GB)

Dringende Leseempfehlung!