Wie ein Klimawandel vor 8000 Jahren das Leben veränderte

In der Steinzeit wurde es für 160 Jahre abrupt kälter.

Forscher haben nun untersucht, wie die Menschen am berühmten Fundplatz Çatalhöyük einst auf die Klimaschwankung reagierten.

„Die Kälte kam wohl ziemlich schnell und überraschend. Im Verlauf von wenigen Jahrzehnten kühlte das Wetter im Europa der Steinzeit vor mehr als 8000 Jahren ab. Forscher sprechen von der sogenannten Misox-Schwankung, benannt nach einem Tal in den Schweizer Alpen, in dessen Sedimentablagerungen Forscher das Phänomen zu Beginn der Sechzigerjahre erstmals nachweisen konnten.“ (…)

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/tuerkei-ausgrabungen-belegen-wie-ein-klimawandel-das-leben-veraenderte-a-1222964.html

Kommentar GB:

Zumindest belegt dieser Artikel, daß es nicht nur klimatische Trends, sondern ebenso klimatische Schwankungen gab und sicherlich weiter gibt. Gut bekannt ist die „Kleine Eiszeit“ während des Mittelalters. Größere vulkanische Aktivität kann sich bekanntermaßen ebenfalls zeitweilig klimatisch auswirken. Damit soll hier nicht bestritten werden, daß es heute ernsthafte klimatische Risiken gibt. Aber über welches gesichertes Wissen verfügen wir darüber, und wie groß sind – aus welchen Gründen – ggf. die Handlungsspielräume, und vor allem: für wen? Und in welchern Zeiträumen?