Medienspiegel

Maskulinismus

Kampf der Angekratzten

Maskulinismus Im Netz klagen Männer laut über ihre Benachteiligung.
Manche ihrer Beschwerden haben in der Tat einen wahren Kern.
Thomas Gesterkamp recherchierte 2010 im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung über den „Geschlechterkampf von rechts!“, Anfeindungen in maskulinistischen Netzwerken waren die Folge. 2014 erschien von ihm als Beitrag zur Männerpolitik Jenseits von Feminismus und Anti-Feminismus (Springer VS)

Kommentar GB:
Thomas Gesterkamp steht sicherlich der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen, die seit langem das Frauenministerium (irreführend als Familienministerium bezeichnet) kontrolliert und über dessen Budget verfügen, sowie der finanziell sehr gut ausgestatteten Friedrich-Ebert-Stiftung (SPD) sehr nahe, weshalb er offensichtlich die Weltsicht der sozialdemokratischen Feministinnen kaum modifiziert für sich übernommen hat.
Mehr ist dazu eigentlich nicht zu sagen.
Wer wissen will, was außerhalb dieser gender-feministischen Blase gedacht und geschrieben und diskutiert wird, der kann sich im Internet u. a. auf den Seiten z. B. von Genderama, von MANNdat, von Agens e. V., und auf Gender-Diskurs informieren.
Ich empfehle, genau dies zu tun, anstatt Gesterkamp zu lesen.
Im übrigen werden die Wähler voraussichtlich wie bisher schon weiterhin dafür sorgen, daß die SPD schrittweise auf ihr minoritätspolitisches Niveau im einstelligen Prozentbereich zurückgestutzt wird. Das wird dann auch den Zugriff auf Steuermittel für feministische Politik reduzieren; schlechte Aussichten also für all die jetzigen Misteln und sonstigen Nutznießer.