Medienspiegel

„Alles gesagt“? Noch lange nicht

„Achtzehn Sekunden. So viel Zeit erübrigte die Bundeskanzlerin gestern auf Nachfrage, um Stellung zu beziehen zu den von ihr behaupteten „Hetzjagden“ in Chemnitz, die nach Lage der Dinge nie stattfanden.

„Meine Reaktion ist, dass wir dort Bilder gesehen haben, die sehr klar Hass und damit auch Verfolgung von unschuldigen Menschen deutlich gemacht haben. Von denen muss man sich distanzieren, das hat Herr Seibert gemacht, das tue ich, das habe ich auch schon getan, und damit ist alles gesagt.“

Achtzehn Sekunden. Schluss, aus, basta. Ende der Diskussion, par ordre de Mutti.“ (…)

https://www.achgut.com/artikel/alles_gesagt_noch_lange_nicht

Und bei der folgenden Meldung fragt man sich doch, ob man eine derartige Dreistigkeit zu früheren Zeiten schon einmal erlebt hat:

https://www.tagesschau.de/kommentar/maassen-chemnitz-109~amp.html

Und Herr MP Weil (SPD) bläst nun auch noch die Backen auf.

Ich bin erschüttert. Bisher habe ich ihn für klüger gehalten.

Aber so ist das wohl, wenn der eigene Dampfer sinkt.

Dann hat natürlich der Eisberg schuld, der böse rechtsradikale Eisberg, keinesfalls aber die eigenen Navigationsfehler. Na gut, sei´s drum, das Ende ist absehbar.

Siehe hierzu auch – zusätzlich mit Blick auf Schweden :

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/die-lehren-aus-chemnitz-was-demokratiefeinde-stark-macht-15776719.html

Jeden Tag mehr nimmt der Eindruck zu, daß man es angesichts des Grades der Realitätsverleugnung mit Irren zu tun hat.