Medienspiegel

China: Die Regierung überlässt kaum etwas dem Zufall

Peter G. Achten / 01. Sep 2018 –

China altert schnell. Das Wirtschaftswachstum verlangsamt sich. Die Herausforderungen sind gross. Lenin hätte gefragt: Was tun?

https://www.infosperber.ch/Artikel/Politik/China-Wachstum-Alterung-Probleme1

Kommentar GB:

Leseempfehlung, insbesondere mit Blick auf die Bevölkerungspolitik! Siehe:

(…) „Familienplanung

Vor drei Jahren wurde die Anfang der 1980er-Jahre eingeführte 1-Kind-Familienpolitik zugunsten von Familien mit zwei Kindern aufgegeben. Im Ausland und zum Teil im Inland umstritten, hatte das grosse soziale Experiment dennoch sein Ziel erreicht. Das Wachstum der Bevölkerung wurde gebremst. Heute leben in China rund 1,4 Milliarden Chinesinnen und Chinesen. Ohne 1-Kind-Familienpolitik wären es 1,8 Milliarden, eine Last, mit der China niemals die Armut hätte fast gänzlich eliminieren können. Mit zunehmender Dauer zeigten sich jedoch auch Nachteile der 1-Kind-Familienpolitik. Eine Generation von verwöhnten aber auch geforderten Einzelkindern wuchs heran. Zudem steigt Chinas Anteil der Alten rasant. 2010 betrug der Anteil der über 60-Jährigen 13 Prozent, 2017 waren es bereits 14,5 Prozent und 2030 wird es ein Viertel der Bevölkerung sein. Für die ohnehin schon schmalen Leistungen von Renten und Krankenkassen sind das bedenkliche Zahlen. Im Gegensatz zu den Industriestaaten und der Schweiz wird China zuerst alt und erst danach reicher.“ (…)