Medienspiegel

Das wird wohl nichts mehr

Die depressiv-aggressive SPD gibt dem Wähler die Schuld

https://www.welt.de/debatte/kommentare/article181590908/Fall-Maassen-Die-depressiv-aggressive-SPD-gibt-dem-Waehler-die-Schuld.html

und

https://www.tagesspiegel.de/politik/nach-der-befoerderung-von-maassen-die-spd-hat-beinahe-alles-falsch-gemacht/23087090.html

sowie der treffsichere Kommentar von Jan Fleischhauer der zu folgendem Ergenis kommt:

„Wie in der Wirtschaft gibt es in der Politik einen Point of no return. Wer eine bestimmte Schwelle überschritten hat, für den findet sich kein Weg zurück mehr, so sehr er sich dann auch abmüht. Die SPD hat diesen Punkt erreicht. Das hysterische Getobe über den erzwungenen Jobwechsel des Verfassungsschutzpräsidenten verdeckt nur die Agonie, in der sich die SPD befindet. Was wie Kampfgeist wirkt, sind in Wahrheit die letzten Seufzer einer Partei, die sich auf dem Weg in die politische Bedeutungslosigkeit befindet.“

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/spd-in-der-krise-diese-partei-ist-am-ende-kolumne-von-jan-fleischhauer-a-1229131.html

sowie

https://www.nzz.ch/meinung/wie-die-spd-sich-selbst-verzwergt-ld.1421906

Kommentar GB:

Die SPD-Führung fällt vor allem durch ihre Lernblockaden auf, die sie „Haltung zeigen“ nennt. Von welcher PR-Firma sie sich für sicherlich viel Geld diesen Floh ins Ohr hat setzen lassen, das wüßte ich gern. Sie gehen zwar durch eigene Fehlleistungen unter, von denen sie nichts wissen will, begreift aber nichts, und anstatt etwas zu lernen zeigt sie „Haltung“, was auch immer das sein mag. Nun, das war´s dann wohl.

Ich bezweifle stark, daß die SPD nach dem Verlust von mehr als 50% ihrer Wähler und Mitglieder noch das geistige, politische und personelle Potential hat, sich zu regenerieren. Dazu ist sie viel zu sehr ausgedünnt, und auch von den Jusos kommen hier nichts als – sogar besonders dämliche – Sprüche: die Postmodernisierung frißt ihre Kinder.

Hierzu die Gründe, die ich sehe:

SPD: Im Miniformat

Wenn Herr Appenzeller im Tagesspiegel meint, Herr Maassen habe Fehler gemacht, welche meint er damit? In der Sache „Chemnitz“ hat er nachweisbar keinen Fehler gemacht, sondern er hat auf die Tatsachen verwiesen, und auf seine nachvollziehbar vorsichtige Bewertung einer fragwürdigen Quelle. Daß Teile der  politischen Klasse auf diese Nicht-Bestätigung ihrer Unwahrheiten öffentlich wütend bis ausfallend reagierten, fast so, als würden sie halluzinieren, das sagt etwas über diese Leute, nicht aber über Herrn Maassen.

Siehe auch die Sichtweise von Herrn Bosbach (CDU):

https://www.freiewelt.net/nachricht/bosbach-cdu-kritisiert-umgang-mit-afd-und-fluechtlingspolitik-10075712/