Islamische Hidjra soll weiter ermöglicht werden

Laut einem Uno-Bericht hat die burmesische Armee Rohingya-Männer systematisch getötet und Vergewaltigungen und Folter von Frauen und Mädchen als «Kriegstaktik» eingesetzt. Der internationale Strafgerichtshof in Den Haag will jetzt Vorermittlungen einleiten.
Manfred Rist, Singapur 19.9.2018

https://www.nzz.ch/international/burmas-verbrechen-gegen-die-menschlichkeit-rufen-nach-einem-internationalen-tribunal-ld.1421227

https://diepresse.com/home/ausland/aussenpolitik/5498892/Internationales-Strafgericht-beginnt-Ermittlungen-gegen-Myanmar

http://the-japan-news.com/news/article/0004747740

Anmerkung R. I.:

Marzuki Darusman (born 26 January 1945) is an Indonesian lawyer and politician
He subsequently convinced the party to support Muslim cleric Abdurrahman Wahid, of Nahdlatul Ulama, for president.
Kommentar GB:
Die internationale Berichterstattung ist bezüglich Myanmar (Birma) seit Beginn der Krise einseitig und ausgeprägt proislamisch. Daß die bengalischen Siedler in Myanmar (Birma) sich dort nicht legal aufhielten, das spielte sowenig eine Rolle, wie der muslimische Aufstand in Birma, der sich gegen staatliche Instutionen richtete, und der der Krise auslöste. Die Birmesen haben ganz selbstverständlich ein Selbstverteidigungsrecht, und das wurde wahrgenommen. Ob und inwieweit das „verhältnismäßig“ geschah, das muß hier offen bleiben.
Man mag der Auffassung sein, daß diese Frage zu klären sei, was aber vorab festgestellt werden muß, das ist, daß Birma ein Selbstverteidigungsrecht hat und eine islamische Hidschra nicht zu dulden braucht. Diese findet ja auch in den südlichen Philippinen statt, ebenso im Süden von Thailand, und in beiden Fällen bringen die Muslime Gewalt und Terror. Das ist in Asien alles wohlbekannt. Daher besteht aus dieser Perspektive nicht nur kein Anlaß, die – weltweite, besonders auch Nordamerika und Europa betreffende – Hidjra zu  dulden, sondern im Gegenteil geht es darum, sie dauerhaft zu blockieren und möglichst umzukehren. Den Birmesen braucht man das übrigens nicht zu erklären, aber den Europäern sehr wohl, die in ihrer Ahnungslosigkeit und Naivität selbst das berühmt-berüchtigte Pferd in die Stadt holen, oder aber, wir haben es nicht nur damit, sondern mit absichtsvoller Kollaboration zu tun.

Abonnieren Sie den Freitagsbrief!

Erhalten Sie eine wöchentliche Übersicht über die wichtigsten Meldungen meines Medienspiegels.

Sie erhalten keinen Spam! Erfahren Sie mehr in unserer Datenschutzerklärung.