Medienspiegel

Sachsens Generalstaatsanwaltschaft widerspricht Merkel

Ohne Belege behaupteten Kanzlerin und Regierungssprecher, es habe in Chemnitz „Hetzjagden“ gegeben. Auf Nachfragen schweigen beide

„Es ist ein einfacher klarer Satz von Wolfgang Klein, Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft Sachsen. „Nach allem uns vorliegenden Material hat es in Chemnitz keine Hetzjagd gegeben“, so der Beamte auf Anfrage von Publico. Damit widerspricht er direkt den Behauptungen von Kanzlerin Angela Merkel und ihrem Sprecher Steffen Seibert, die beide unter Berufung auf von ihnen nicht näher beschriebene Videos behauptet hatten, in Chemnitz hätten „Hetzjagden“ stattgefunden – also sogar mehrere.“ (…)

Sachsens Generalstaatsanwaltschaft widerspricht Merkel

Kommentar von L. G. K. zum Thema Chemnitz:

„(…),

ja, da hat T. T. Recht, es wird von jeder Seite übertrieben hochgejazzt, vor allem von zugereisten Journalisten, die die Lokalpresse offenbar nie lesen. Dort kündigte sich das alles an. Ein Konflikt mit Ansage! Später sind die „Experten“, mit Herr Nattke vom Kulturbüro Sachsen e. V. sogar ein exNeoNazi dabei, immer besonders schlau, v. a. im ÖR mit seinem Talk-Show-Gequatsche.

Ganz unaufgeregt hier meine Fundstellen zu Chemnitz:

https://www.zeit.de/politik/deutschland/2018-08/auslaenderfeindlichkeit-rechte-chemnitz

Von Wutbürgern zu Wutjournalisten. Der Herr Grunert macht sich nicht mal ansatzweise die Mühe, zwischen „Rechten“, Rechtsradikalen“, „Rechtsextremisten“ und „Neonazis“ zu differenzieren. Die Wut auf einzelne Bürger, die mit „deutschem Gruß“ grölend durch die Stadt ziehen, kann ich verstehen. Die repräsentieren aber nicht Chemnitz.

Was hat ein mit spürbarer Wut im Bauch geschriebener Artikel noch mit Qualitätsjournalismus zu tun?

Sie spiegelt höchstens die innere Verfassung des Journalisten, als ob ein neues braunes Reich vor der Tür stünde. Was will er erreichen? Empörung? Bei wem? Bei der Antifa? Die kochen doch sowieso schon.

  1. E. heizen solche Artikel die Stimmung zwischen Rechten und Linken zusätzlich auf. Dafür tragen Leute wie er auch eine Mitverantwortung. Chemnitz kann das nicht wirklich gebrauchen.

In der Lokalpresse erfährt man viel mehr Details! Man nimmt sich aber offenbar keine Zeit, sie zu lesen. Dort findet man Fakten statt Stimmungen und Emotionen. In diesem Fall ist die aus meiner Sicht viel informativer als der ZEIT-Beitrag:

https://www.freiepresse.de/chemnitz/nach-stadtfestabbruch-wegen-toetungsdelikt-demonstrationen-fuer-montag-angekuendigt-artikel10295437

https://www.freiepresse.de/chemnitz/sexuelle-uebergriffe-in-chemnitz-fast-jeden-tag-ein-neuer-fall-artikel10222057

https://www.youtube.com/watch?v=MDU1vo0Tz6A (Stimmen aus Chemnitz, die bei ARD, ZDF usw. nicht vorkommen)

Man stelle sich das in Chemnitz vor, von Rechtsextremen veranstaltet. Die Sondersendungen nähmen kein Ende:

https://www.tagesspiegel.de/berlin/konflikt-um-rigaer-strasse-linksextreme-bedrohen-berliner-referatsleiter-im-buero/22973730.html

Oder hier:

https://augsburgfuerkrawalltouristen.noblogs.org/

Die linke und militaristische Antifa ist demokratiefeindlich, lebt aber offenbar von klammheimlichen Sympathien einiger Politiker. Darüber wird viel weniger berichtet als über Rechtsextreme und deren Resonanzböden. Warum eigentlich?

https://www.welt.de/politik/deutschland/video181359542/Henryk-M-Broder-ueber-Michael-Kretschmer-Der-Mann-ist-ein-sprachloser-Schwaetzer.html

(…)“.