Medienspiegel

BDS: Boykott, Desinvestition und Sanktionen gegen Israel

Weshalb eine 22-jährige Studentin für Israel eine Bedrohung darstellt
Israel fühlt sich verfolgt. Befürwortern von Boykotten kann die Einreise verwehrt werden. An einer 22-jährigen amerikanischen Studentin wollte man nun ein Exempel statuieren.
Ulrich Schmid, Jerusalem 18.10.2018

https://www.nzz.ch/international/die-strategische-bedrohung-lara-ld.1429162

Kommentar GB:

Worum geht es hier eigentlich? Es geht um BDS:

„Das Oberste Gericht Israels hat sich am Donnerstag mit der Frage befasst, ob die amerikanische Studentin Lara Alkasem zu deportieren sei oder nicht. Alkasem war Anfang Oktober mit einem Studentenvisum, ausgestellt vom israelischen Konsulat in Miami, in Tel Aviv angekommen.

Die Behörden befanden, sie unterstütze die

Boykottbewegung BDS (Boykott, Desinvestition und Sanktionen),

und verweigerten ihr die Einreise.

Seither verbringt sie ihre Tage auf dem Flughafengelände.

Alkasem, Amerikanerin mit palästinensischen Vorfahren,

will an der Hebräischen Universität in Jerusalem ein Jahr lang in einem Master-Programm die Menschenrechte studieren.“

Es ist doch wirklich leicht zu erkennen, wer hier welche Strategien verfolgt. Ulrich Schmid scheint mir hier eine naive propalästinensische Position einzunehmen, die womöglich so naiv gar nicht ist.

Heute wird bekannt, daß die Einreise gerichtlich erlaubt worden ist:

https://www.timesofisrael.com/supreme-court-allows-us-student-accused-of-supporting-bds-to-enter-israel/?utm_source=Breaking+News&utm_campaign=breaking-news-2018-10-18-1944725&utm_medium=email