Medienspiegel

Migrationspolitik a la G.S.

Gerald Knaus: «Weil funktionierende Rückübernahmeabkommen mit den Herkunftsländern fehlen, wird die EU zu einem tödlichen Magneten»
Gerald Knaus, der Architekt des EU-Türkei-Abkommens, ist überzeugt: Europa kann die Migration über das Mittelmeer in den Griff bekommen.
Er plädiert für gemeinsame Aufnahmezentren, schnellere Asylverfahren und attraktive Kontingente für Herkunftsländer.
Andreas Ernst, Fabian Urech 26.10.2018

https://www.nzz.ch/international/wenn-die-eu-in-der-migrationspolitik-versagt-braucht-es-eine-koalition-der-betroffenen-ld.1429595

Kommentar GB:

Der Mann ist ein Angestellter von G. S., weiter nichts; entsprechend sind seine Beiträge zu bewerten, siehe unten.

Die EU-Außengrenzen sind zu schließen,

und bisherige illegale Migration ist rückgängig zu machen.

Dies ist die kurzfristige Aufgabe der Politik, die das zu ermöglichen und  unverzüglich zu verwirklichen hat. Daran ist sie zu messen.

Gerald Knaus

Der Österreicher Gerald Knaus ist Vorsitzender des Think-Tanks Europäische Stabilitätsinitiative (ESI) in Berlin. Er war massgeblich an der Planung des EU-Türkei-Abkommens beteiligt, das die Migration in der Ägäis eindämmte. Knaus studierte in Oxford, Brüssel und Bologna, unterrichtete Volkswirtschaft an der Universität Czernowitz in der Ukraine und arbeitete in Bosnien und Kosovo zehn Jahre für NGO und internationale Organisationen. Knaus ist zudem Buchautor und Gründungsmitglied des European Council on Foreign Relations. Derzeit ist er Fellow am Institut für die Wissenschaften vom Menschen in Wien.