Medienspiegel

Angela Merkel eröffnet den Machtkampf um ihre Nachfolge

Aktualisiert am 29. Oktober 2018

Angela Merkel läutet das Ende ihrer Karriere ein: Völlig überraschend hat sie am Montag angekündigt, im Dezember den CDU-Parteivorsitz zur Verfügung zu stellen und 2021 nicht mehr als Kanzlerkandidatin anzutreten. Ob sie so ihre vierte Amtszeit retten und ihre Wunsch-Nachfolgerin durchsetzen kann, ist offen.

https://www.gmx.net/magazine/politik/angela-merkel-eroeffnet-machtkampf-nachfolge-33267246

29.10.2018

Wer soll Merkels Nachfolger werden?

Nachdem Kanzlerin Angela Merkel eine erneute Kandidatur als Parteivorsitzende ausschließ, geht im politischen Berlin nun die Spekulation nach möglichen Nachfolgern los.
Doch wer soll Merkels Nachfolger werden?

https://www.theeuropean.de/europan-redaktion/14948-merz-spahn-oder-akk

Kommentar GB:

Wer wird die Nachfolgerin der Nachfolgerin von Egon Krenz?

Das ist aktuell die Frage!

Aber sollte sich die Frage nicht anders stellen, nämlich:

wer wird Nachfolger von Helmut Schmidt?

Aus meiner Sicht ist die Kandidatenlage wenig berauschend. Wenn man von Merkelisten und Fortsetzern des Feminats absieht, bleiben eigentlich nur Spahn und Merz. Abgesehen davon, daß man beide aus verschiedenen Gründen sehr kritisch sehen kann, würde wohl nur Merz einen Bruch mit dem Merkelismus garantieren. Das ist vielleicht nicht hinreichend, aber immerhin etwas, auf das es gerade jetzt wesentlich ankommt.

Im Grunde ist zu erwarten und auch notwendig, daß sich die Union nach dem Ende des Merkelismus programmatisch und personell neu sortiert und anders als bisher aufstellt.

Daher können Kandidaten, die jetzt ihren Finger heben, bis auf weiteres eigentlich nur vorläufig von Bedeutung sein, bis sich nämlich eine neue programmatische, konzeptionelle und personelle Struktur innerhalb der Union herausgebildet haben wird, und das braucht Zeit.

Man kann nur hoffen, daß sich diese Übergänge zügig vollziehen wird, und daß schwerwiegende Fehler in dieser Zeit vermieden werden, was allerdings unwahrscheinlich ist, leider:

siehe den öffentlich beschwiegenen UN-Migrationspakt, dessen Unterzeichnung der zweitschwerste aller denkbaren Fehler wäre.

Der schwerste Fehler hieße: Krieg der NATO, z. B. gegen Rußland; das Risiko ist leider real.