Medienspiegel

Der Islamismus ist eine lebendige Totgeburt

Ob er mit friedlichen Mitteln oder Gewalt verfolgt wird, der Traum eines islamischen Kalifats scheitert stets an der Realität. Doch solange es Muslime ohne Perspektiven und Heimat gibt, wird die Utopie weiterleben und neuen Terror gebären.
Christian Weisflog 3.10.2018

https://www.nzz.ch/meinung/islamismus-eine-lebendige-totgeburt-ld.1424700

Kommentar GB:

Der Islam ist nichts Gutes.

Eine lediglich sozioökonomische Betrachtung bleibt gänzlich unzureichend.

Der Islam ist eine Absolutheit beanspruchende praktisch-normative politische Ideologie im Gewand einer Religion aus dem 7. Jahrhundert.

Für Muslime ist sonnenklar, was das für sie bedeutet, nämlich die Aufgabe, die Scharia überall durchzusetzen, während die meist längst säkularisierten Menschen des Okzidents überhaupt nicht mehr in der Lage sind zu begreifen, was die koranische Absolutheit für Muslime einerseits und für sie selbst andererseits bedeutet:

nämlich ein Entweder – Oder, das nur stets  vorläufige Kompromisse zuläßt.

Daher ist die soziokulturelle Dimension hier viel wichtiger als die sozioökonomische.

Aber diese Einsicht ist für die Linke i. w. S. offenbar jenseits ihrer Horizontlinie.

https://www.theeuropean.de/wolfram-weimer/14780-die-spd-im-freien-fall–2