Medienspiegel

Die linke Antwort: Migration regulieren

von Anke Hassel

Die hart geführte linke Migrationsdebatte nahm in der September-Ausgabe »Blätter«-Mitherausgeber Hans-Jürgen Urban unter die Lupe. Ihm antwortet die Direktorin des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts der Hans-Böckler-Stiftung, Anke Hassel.

(…) „Selbst wenn eine Open-Border-Politik wünschbar sein sollte, was ich aus oben genannten Gründen anders sehe, wäre die Folge ein Schub in Richtung eines globalen Rechtspopulismus, von dem sich die Linke nicht wieder erholen wird. (…)

https://www.blaetter.de/archiv/jahrgaenge/2018/oktober/die-linke-antwort-migration-regulieren

Kommentar GB:

Es liegt für einen vernünftig denkenden Menschen auf der Hand, daß die aktuelle Migration weder ökonomisch noch politisch, und weder sozial noch kulturell im Interesse der europäischen Völker liegt.

„Prinzipiell bereichert Migration unsere Gesellschaft“, schreibt die Autorin, hier offenbar eine UN-Leitthese ihrer Gegner positiv aufnehmend, aber der Satz ist und bleibt unbegründet. Es handelt sich um nichts weiter als um eine Behauptung. Ob Immigration für eine Gesellschaft vorteilhaft oder schädlich ist, das ist eben nicht abstrakt bestimmbar, sondern es kommt alles auf die konkreten Umstände an; an historischen Beispielen hierzu besteht bekanntlich kein Mangel. Im Falle Europas ist die außereuropäische Immigration in das heutige West- und Mitteleuropa evident und ggf. leicht belegbar insgesamt ausgesprochen schädlich, und das in jeglicher Hinsicht; siehe Kosten, politische Stabilität, Sicherheit, soziale Spannungen, kulturelle Unverträglichkeiten.

Das Hauptproblem ist die prinzipielle Nicht-Integrierbarkeit des Islams, die fahrlässig oder vorsätzlich verleugnet wird; mit bitteren und blutigen Folgen für die Bevölkerungen in ganz West- und Mitteleuropa.

Davon spricht die Autorin auffälligerweise – also wohl bewußt aussparend – zwar gar nicht, indem sie, moderat argumentierend, vorsichtig auf der empirisch-sozioökonomischen Schiene bleibt, aber dennoch ist sie mit ihrem Sinn für gesellschaftliche Realitäten für mich die erste Stimme der Vernunft im Spektrum der postmodernen Pseudolinken, die zum nicht geringen Teil wirken, als hätten sie den Verstand verloren.

Siehe hierzu:

http://www.faktum-magazin.de/news/helmut-schmidt-ueber-zuwanderung-aus-fremden-zivilisationen-video/