Medienspiegel

Gekaufte Mutterschaft: Das globale Geschäft mit dem Kinderwunsch

von Christa Wichterich

„Sie wird als „Publikums-Event für alternative Familienplanung“ und „das Elternwerden“ angepriesen: Mitte Oktober fand in Köln zum dritten Mal in Deutschland eine Kinderwunsch-Messe der Fortpflanzungsindustrie statt. Dort stellen reproduktionsmedizinische Anbieter aus dem In- und Ausland alles aus, was technisch möglich ist, um Menschen ihren Kinderwunsch zu erfüllen. Eine Heerschar von Klapperstörchen und Luftballons in Spermienform verniedlicht allerdings, worum es den Unternehmen dabei geht: ums Geschäft. Und dieses Geschäft mit Wunschkindern floriert, transnational.“ (…)

https://www.blaetter.de/archiv/jahrgaenge/2018/oktober/gekaufte-mutterschaft

Kommentar GB:

In der kapitalistischen Produktionsweise wird tendenziell alles zur Ware, so lautet sinngemäß eine zentrale These von Karl Marx. Der obige Artikel zeigt, was damit heute gemeint ist.