Medienspiegel

Physik „von Männern erfunden“: CERN schließt Gastforscher aus

Das Forschungsinstitut hat den italienischen Wissenschafter Alessandro Strumia ausgeschlossen.

Er hatte in einem Vortrag behauptet, die Physik sei eine Männer-Domäne.

„Die renommierte Europäische Organisation für Kernforschung (CERN) bei Genf hat einen Gastforscher nach dessen umstrittenem Vortrag über die angebliche Untauglichkeit von Frauen in der Physik vorerst ausgeschlossen. Alessandro Strumia von der Universität Pisa hatte am Freitag unter anderem gesagt, die Physik sei „von Männern erfunden und aufgebaut“ worden.

Unqualifizierte Frauen würden heute aus politischen Gründen Posten in den Naturwissenschaften einfordern. Strumia löste mit seinen Äußerungen Empörung aus. Das CERN beendete am Montag vorerst jegliche Zusammenarbeit mit dem Wissenschafter, wie das Institut in einer Erklärung mitteilte. Zuvor hatte das Cern bereits entschieden, Strumias Vortragsmaterial von der Website des Instituts zu entfernen.“ (…)

https://diepresse.com/home/ausland/welt/5506016/Physik-von-Maennern-erfunden_CERN-schliesst-Gastforscher-aus

https://sites.google.com/a/unipi.it/pisa-theory-group/staff/strumia-alessandro

Kommentar GB:

  1. wüßte man doch gern, was Herr Strumia im einzelnen gesagt und wie er seine Aussagen begründet und belegt hat. Denn in einem Radio-Beitrag hierzu, den ich heute gehört habe (NDR Kultur), hieß es, er habe zahlreiche Übersichten und Tabellen – empirisches Material also – in seinen Vortrag integriert. Man lese im übrigen den ganzen Artikel!
  2. Die maßgebliche Aussage scheint mir die oben von mir fett markierte zu sein. Sie impliziert eine Problematisierung der Personalpolitik von Cern; hierzu siehe: (4). Die Frage, „wer die Pysik erfunden habe“ ist eine Kinderfrage.
  3. zu Cern: https://de.wikipedia.org/wiki/CERN
  4. Generaldirektorin Cern: https://de.wikipedia.org/wiki/Fabiola_Gianotti

Die Konfliktlage, die sich hier bei Cern andeutet, ist keineswegs einzigartig, sondern vielmehr überall zu beobachten, wo Absolventinnen der „Gender Studies“ – Unwissenschaften Positionen in anderen Fachgebieten einfordern, um diese ideologisch zu infiltrieren und sich selbst Versorgung zu sichern, jeweils unter dem durchsichtigen Vorwand der „Frauenförderung“.

Zum Thema „Gender Studies“ siehe:

http://www.gender-diskurs.de/

Der Vortrag findet sich hier:

https://drive.google.com/file/d/1c_NyUhOZ8erdqU2AGZJZtNfFeA91Kefj/view

Sowohl der ERC als auch die Uni Pisa will sich der Sache annehmen.

https://erc.europa.eu/news/statement-erc-president-reaffirming-commitment-equal-opportunities

ERC: https://de.wikipedia.org/wiki/Europ%C3%A4ischer_Forschungsrat

Hadmut Danisch kommentiert den Skandal (mit einigen weiteren links):

Sein bitteres Fazit: (…)

„Und im Ergebnis beweisen sie (die Medien, GB) damit, dass der Mann Recht hatte: Frauen in den STEM-Fächern sorgen für Streit, Kosten, Dysfunktion. Sie zeigen nachhaltig, dass die Kosten-Nutzen-Bilanz von Frauen in der Wissenschaft stark negativ ist, weil der Schaden durch Feministinnen den Nutzen durch Wissenschaftlerinnen bei Weitem übersteigt. Nach Presse- und Wissenschaftsschau hat auf diesem Kongress keine Frau etwas zu Physik gesagt, was irgendwer berichtenswert gefunden hätte. Nur über die Gender-Hinrichtung dieses Mannes wird berichtet.

Und das ist dann auch der Punkt, an dem die Physik angekommen ist. Hinrichtungen.“

http://www.danisch.de/blog/2018/10/02/physik-im-genderwahn/#more-25638

In der FAZ schreibt Sibylle Anderl hierzu eine vermeintliche oder tatsächliche „Glosse“:

http://www.faz.net/aktuell/wissen/donna-strickland-preistraegerin-nr-3-15818355.html

Nun kann der interessierte Leser hier – siehe oben – den link zum Originalvortrag finden und sich glücklicherweise ein eigenes Urteil bilden.

Meine Vermutung in dieser Angelegenheit geht dahin, daß es am CERN wohl einen personalpolitischen Konflikt gab und noch gibt, und dieser steht vermutlich im direkten Zusammenhang mit der weiblichen Führung des CERN (siehe oben: Nr. 4).

Denn: „der Fisch stinkt immer vom Kopfe her“.

Ob es dabei um die Besetzung dieser Führungsposition selbst ging oder geht, also um Fabiola Gianotti persönlich, oder ob eine von dieser Führung möglicherweise oder wahrscheinlich praktizierte neue Personalpolitik, z. B. in Gestalt der üblich gewordenen sogenannten Frauenförderpolitik, die Ursache des Konflikts ist, das bleibt aufgrund der Informationslage bis auf weiteres offen. Beides ist denkbar, und beides schließt sich nicht aus. Die Ereignisse legen diese Vermutungen jedenfalls nahe.