Medienspiegel

Wer die Welt um sich herum zu ernst nimmt, wird verrückt.

Peter Sloterdijk zeigt, wie es anders geht – und übt sich in der Kunst der Selbstdistanzierung.
Er ist ein feiner Ironiker, und er hat das Treiben der Wohlstandsbürger längst durchschaut, für die gilt: Wo ein Problem war, muss Hypnose werden. Peter Sloterdijk bleibt derweil nüchtern und seziert in seinen neuen Notizen die Gegenwart auf seine Weise.
René Scheu 5.10.2018

https://www.nzz.ch/feuilleton/bloss-nicht-wahnsinnig-werden-ld.1425466

Kehren die Stämme tatsächlich wieder?
Die Globalisten irren: Nicht das Stammesdenken, sondern die Vereinsamung fördert den neuen Autoritarismus. Ein paar Anmerkungen zu einem neuerdings geführten Diskurs.
Peter Sloterdijk 27.1.2018

https://www.nzz.ch/feuilleton/der-mensch-das-stammeswesen-ld.1350417

Peter Sloterdijk: «Die Sitten verwildern, die Gerechtigkeit ist obdachlos»
Identitäten lösen sich auf, Gesellschaften verwandeln sich in hypernervöse Gemeinschaften, die Aggressivität nimmt zu: Die Welt scheint aus den Fugen. Der Philosoph Peter Sloterdijk erklärt die grosse Drift, die sich durch die Migrationsdynamik verstärkt. Wo stehen wir? Aber vor allem: Wohin stürzen wir?
René Scheu 30.3.2018

Herr Sloterdijk, Leibniz machte einst eine moderne Ontologie möglich, indem er die Frage stellte: «Warum ist überhaupt etwas und nicht vielmehr nichts?» Heute, in Zeiten der Migration einerseits und der zunehmenden Unruhe anderseits, stellt sich dieselbe Frage unter leicht veränderten Vorzeichen: Warum leben wir eher in Gesellschaften als in keinen?

https://www.nzz.ch/feuilleton/wir-erleben-ein-grosses-gleiten-ld.1370201