Medienspiegel

Worum geht es beim Brexit eigentlich?

ARD kann es nicht lassen: Neuer Tag, neue Lügengeschichte

Lesen Sie bitte zunächst diesen Text von Jens-Peter Marquardt bei der ARD.

5 Minuten Lesezeit.
Informationsgehalt: sehr gering.
Versuch der Manipulation: umfassend.
Umsetzung der Manipulation: primitiv.
Lügenanteil: hoch.

Drinnen Brexit, draußen Protest“, so überschreibt der ARD-Schreiber, den Gebührenzahler finanzieren, seinen Text.

Und dann kommt der Text, dessen manipulativen Gehalt, man formal wie folgt zusammenfassen kann.“ (…)

Aber, es gibt auch ein wahres Zitat im Text von Jens-Peter Marquardt.

Liam Fox habe gedroht, so schreibt Marquardt:

„Brüssel solle ja nicht britische Höflichkeit mit britischer Schwäche verwechseln.“

Gesagt hat Liam Fox:

We understand the EU wants to protect itself. But if the only way to deal with the UK leaving is to try to force its  break up, as someone much more distinguished than me once said, the answer is ‘No No No.’

Punishing Britain for Brexit is dealing with the symptoms of the problem and not the cause, which is the failure of political elites across Europe – including people like me in Britain – to deal with people’s concerns about migration.  [ !!! GB ]

That is the heart of the problem – and if you’re worried about the EU’s future that is also the solution.  (Hervorhebung GB)

And let me say one more thing about these talks.

Never mistake British politeness for British weakness.

Because if you put a country like Britain in a corner, we don’t crumble. We fight.

So as your friends of many years we say simply this: Brexit is not about whether you succeed or we succeed.  Europe prospers when we both succeed and it’s time to change your approach.

Staying the course when the going gets tough. Any student of history knows that’s more or less a definition of being British.

[Unsere Übersetzung:] Wir verstehen, dass die EU sich selbst schützen will. Aber wenn die einzige Art, mit dem Ausscheiden des UK aus der EU umzugehen, der Versuch ist, die territoriale Integrität des Vereinigten Königreichs zu zerstören, dann kann es nur die Antwort geben, die jemand, der bedeutender war als ich, einst gegeben hat: Nein. Nein. Nein. [Gemeint ist Winston Churchill].

Wenn die EU Britannien für den Austritt strafen will, dann laboriert sie an den Symptomen, nicht an der Ursache. Die Ursache findet sich im Versagen der politischen Eliten in ganz Europa – mich und andere in Britannien eingeschlossen – die Sorgen der Bevölkerung im Hinblick auf die Immigration ernst zu nehmen.

Das ist der Kern des Problems – und wer sich um die Zukunft der EU Sorgen macht, der muss hier eine Lösung finden. (Hervorhebung GB)

Und lasst noch eines zu diesen Gesprächen [mit der EU] sagen:

Verwechselt nie britische Höflichkeit mit britischer Schwäche.

Denn: Wenn man ein Land wie Britannien in die Ecke drängt, dann knicken wir nicht ein. Dann kämpfen wir!

Als Eure Freunde über viele Jahre können wir Euch [der EU] nur Folgendes sagen: Beim BREXIT geht es nicht darum, ob ihr gewinnt oder ob wir gewinnen. Europa prosperiert, wenn wir beide gewinnen und deshalb ist es Zeit, dass ihr Eure Herangehensweise ändert [gemeint ist: Die Blockadehaltung aufgebt].

Wir bleiben auf Kurs, auch wenn es hart auf hart kommt. Jeder Student der Geschichte weiß, dass das mehr oder weniger die Definition von Britischsein ist.

ARD kann es nicht lassen: Neuer Tag, neue Lügengeschichte

und ein weiterer Artikel zum Thema Brexit, der den obigen von M. Klein m. E. bestätigt:

https://www.welt.de/wirtschaft/article181743438/Brexit-Grossbritannien-macht-Grenzen-fuer-EU-Buerger-dicht.html