Medienspiegel

„Antifa“ im deutschen Mainstream

26.07.2018
Karl-Jürgen Müller

Warum der neue westliche „Antifaschismus“ nur wenig mit dem Kampf gegen Faschismus und Nationalsozialismus zu tun hat.

https://de.sputniknews.com/kommentare/20180726321721923-deutschland-antifaschismus-heute/

und

https://de.sputniknews.com/kommentare/20181108322899108-spd-maassen-ruecktritt/?utm_source=de_newsletter_links&utm_medium=email

Ein  Zitat:

„Die Bedeutung der Migrationsfrage und die neue Strategie des «Antifaschismus»

Hans-Georg Maaßen hat auch geschrieben, er sei als «Kritiker einer idealistischen, naiven und linken Ausländer- und Sicherheitspolitik bekannt». In der Tat ist die deutsche Migrationspolitik, die ja nichts anderes ist als die deutsche Vorwegnahme dessen, was am 10./11. Dezember 2018 in Marrakesch als Uno-Migrationspakt beschlossen werden soll, ein wesentlicher Punkt innerhalb der Strategie der Globalisierungs-Linken, aber sie ist deshalb auch weder idealistisch noch naiv. (…)

Die «Linksradikalen» in der SPD und woanders haben es in der Tat geschafft, von ihrer politischen Agenda abzulenken, allen kritischen Stimmen mit der Faschismuskeule zu drohen und dabei auch mit der linksextremen Antifa zu koalieren. Wenn Maaßen mit der Feststellung recht hat, dass «ein Kampf gegen Rechtsextremismus es nicht rechtfertigt, rechtsextremistische Straftaten zu erfinden» und damit auf den immer lauter werdenden «Kampf gegen rechts» verweist, dann stellt sich selbstverständlich auch die Frage: Wozu soll das dienen?

Tatsache ist, dass alle, die sich dem imperialistisch-globalistischen Wahn, zu dem auch die bisherige deutsche Migrationspolitik gehört, entgegenstellen und als Alternative eine Renaissance souveräner Rechtsstaaten fordern, Gefahr laufen, in die rechte Ecke gestellt und sozial ausgegrenzt zu werden. Das geht, wie man hört, selbst einem alten Linken wie dem Österreicher Hannes Hofbauer so, wenn er – wie vor ein paar Wochen – ein Buch mit dem Titel «Kritik der Migration. Wer profitiert und wer verliert» veröffentlicht. (…) (Hervorhebungen GB)