Deutschland steht ganz im Zeichen des Islam

Er bestimmt nun auch schon an den Universitäten den Diskurs hierzulande!

Houllebecq lässt grüssen!
Und sie bieten ein Service-Angebot (s. u.) für Journalisten an!!!
Kein einziger wirklicher Orientalist ist dabei, alles Islam-Apologeten.
Pressemitteilung der Freien Universität Berlin

Islam(wissenschaft) im öffentlichen Diskurs

Öffentliche Vortragsreihe an der Freien Universität Berlin / erster Termin: 7. November 2018

Nr. 304/2018 vom 05.11.2018

Wie wird in Deutschland über den Islam debattiert? Wie verstehen Islamwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler ihre Rolle in der Debatte? Wie wird ihr Expertenwissen in den aktuellen politischen und gesellschaftlichen Kontroversen aufgenommen? Welche Rolle spielen in öffentlichen Debatten die Medien, welche staatliche Behörden und welche die Vertreterinnen und Vertreter neuerer Konzepte islamischer Theologie? Diesen Fragen gehen Vertreterinnen und Vertreter aus Forschung und Praxis im Rahmen einer öffentlichen Vortragsreihe an der Freien Universität Berlin nach: „Jenseits des Elfenbeinturms – Islam(wissenschaft) im öffentlichen Diskurs“ umfasst sechs Termine und findet mittwochs von 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr an der Freien Universität statt. Zur Auftaktveranstaltung am 7. November spricht die Leiterin des Instituts für Islamwissenschaft der Freien Universität Professorin Dr. Gudrun Krämer über die Frage „Was ist kritische Islamwissenschaft?“. Die Teilnahme an allen Terminen ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Organisiert wird die Vortragsreihe vom Kompetenznetz Islam und Gesellschaft e. V. in Kooperation mit dem Institut für Islamwissenschaft der Freien Universität Berlin.

Fragen rund um den Islam sowie das muslimische Leben in Deutschland sind zunehmend Gegenstand öffentlicher Kontroversen. In Talkshows werden Expertinnen und Experten unterschiedlicher Disziplinen gebeten, ihre Positionen einzubringen; politische Institutionen geben Studien in Auftrag, um Aspekte muslimischen Lebens in Deutschland zu erfassen. Vor diesem Hintergrund befassen sich die Rednerinnen und Redner mit der Frage, welche Bedeutung ihr Wissen für aktuelle politische sowie gesellschaftliche Debatten hat.

Programm „Jenseits des Elfenbeinturms – Islam(wissenschaft) im öffentlichen Diskurs“

  • 7. November 2018: Was ist kritische Islamwissenschaft?
    Prof. Dr. Gudrun Krämer, Freie Universität Berlin, Moderation: Dr. Sarah Albrecht, Freie Universität Berlin und Kompetenznetz Islam und Gesellschaft e. V.
  • 14. November 2018: Die Rolle von Medienschaffenden im Islamdiskurs
    Ozan Zakariya Keskinkilic, Alice- Salomon-Hochschule, und Daniel Bax, Mediendienst Integration, Moderation: Dr. Sarah Albrecht, Freie Universität Berlin
  • 5. Dezember 2018: Die Datteltäter – Empowerment durch satirische Intervention?!
    Younes Al-Amayra, Datteltäter, Moderation: Maria-Magdalena Fuchs, Kompetenznetz Islam und Gesellschaft e. V.
  • 16. Januar 2019: Islamische Theologie an deutschen Universitäten – Wissenschaft, Religionsgelehrsamkeit oder Zwangsaufklärung des Islam?
    Prof. Dr. Jan Felix Engelhardt, Akademie für Islam in Wissenschaft und Gesellschaft, Moderation: Aydin Süer, Kompetenznetz Islam und Gesellschaft e. V.
  • 23. Januar 2019: Die Rolle des Staates im aktuellen Islamdiskurs
    Prof. Dr. Werner Schiffauer, Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder), Moderation: Amir Alexander Fahim, Kompetenznetz Islam und Gesellschaft e. V.
  • 6. Februar 2019: Der inspizierte Muslim – Der Blick auf Muslime und was er über die Mehrheitsgesellschaft verrät
    Prof. Dr. Schirin Amir-Moazami, Freie Universität Berlin, Moderation: Aydin Süer, Kompetenznetz Islam und Gesellschaft e. V.

Zeit und Ort

  • 6 Termine jeweils mittwochs, 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr.
  • Freie Universität Berlin, Holzlaube, Raum 2.2059, Fabeckstraße 23-25, 14195 Berlin. (U-Bhf. Dahlem-Dorf, U3)

Kontakt

Dr. Sarah Albrecht, Freie Universität Berlin, Institut für Islamwissenschaft, Fachbereich Geschichts- und Kulturwissenschaften, E-Mail: albrecht.sarah@fu-berlin.de


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Impressum
Freie Universität Berlin, Stabsstelle Presse und Kommunikation, Kaiserswerther Straße 16-18, 14195 Berlin, Telefon: +49 30 838 73180, E-Mail: presse@fu-berlin.de

Kommentar GB:
Wer wirklich etwas über den Islam erfahren will, der ist auf fundierte Literatur hinzuweisen, nicht auf apologetische Islamwissenschaftler – übrigens ein Widerspruch im Beiwort. Weder die islamische noch sonst eine Theologie ist Wissenschaft. Die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem sozialen Phänomen Religion findet allein in der Religionswissenschaft statt. – Hierzu Dr. Gudrun Eussner:
28. Oktober 2018

Tilman Nagel: Was ist der Islam? Rezension

Das Buch rechnet nicht nur ab mit dem Islam, sondern auch mit Regierungen, Behörden, Organisationen, Institutionen und ihren Medien sowie mit denjenigen Islamwissenschaftlern, die trotz der Anmaßungen, Eroberungen und Gewalttaten, vom 7. Jahrhundert bis heute, welcher Muslime und welcher staatlichen und/oder gesellschaftlichen Ausprägungen des Islams auch immer, dem Islam eine Kompatibilität mit unserem westlichen Gesellschaftssystem andichten.

In zwanzig Kapiteln, auf 649 Seiten zuzüglich 46 Seiten Inhaltsverzeichnis und Indices, stellt der Autor den Islam vor als ein die Daseinsordnung bis in die kleinste Einzelheit strukturierendes Regelwerk, als Anweisung für die dem Islam Unterworfenen, die Muslime und die in islamischen Staaten lebenden Dhimmis, die geduldeten Nicht-Muslime.

Soviel vorab:

Der Islam ist in nichts kompatibel mit unserer Verfassung und unseren Gesetzen.

Update, vom 5. November 2018

Eine Vortragsreihe der FU Berlin bringt weitere Beispiele des Elends der heutigen Islamwissenschaft.

Auf der elibrary-Seite des Verlages findet man das Inhaltsverzeichnis des Buches.“ (…)

https://eussner.blogspot.com/2018/10/tilman-nagel-was-ist-der-islam-rezension.html


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